ZKB KMU­X steigt um 0,37% auf 1’027.01 Punkte

ZKB KMU­X steigt um 0,37% auf 1’027.01 Punkte

Von André Spillmann, ZKB

Der ZKB KMU­X Index schloss die vergangene Woche auf dem Stand von 1027.01 Punkten (+0.37%). In einem breit abgestützten Handel (55 verschiedene Titel) wurde ein gehandeltes Volumen von CHF 2.53 Mio. (Vorwoche CHF 1.53 Mio.) generiert. Die Anzahl der Abschlüsse er­höhten sich gegenüber der Vorwoche um 21.55% auf 141 Abschlüs­se.

Generell war die Nachrichtenlage auch in der vergangenen Woche sehr dünn. Besonders rege gehandelt wurden die Aktien der Sihl Manegg Immobilien AG in Liquidation (+4.62%). Der Liquidati­onsprozess dürfte noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Weiter­führende Informationen dürfte es an der nächsten ausserordentlichen Generalversammlung Ende 2016 geben. Ohne kursrelevante Neuigkei­ten gab es viele Abschlüsse in den „Acrevis­Aktien“. Die Papiere ver­loren 2.34% in der Berichtswoche. Die „schwere“ Aktie des Zürcher Maschinen­- und Werkzeugbauers Reishauer AG (unv.) belegt Rang drei.

Die Zürichsee-Fähre Horgen­-Meilen AG (+4.62%) dürfte von dem veröffentlichten Ausblick zum vergangenen Geschäftsjahr profitiert haben. Dies bei einem geringen Umsatz von 4 Aktien. Mit einem Vo­lumen von 17 Aktien wurden die sonst selten gehandelten Papiere der Seebeteiligungs AG gesucht (+4.35%). Neuigkeiten gab es jedoch keine. Ebenfalls ohne Neuigkeiten wurden die Anteile der Bad Schinznach AG (+2.83%) und der Stanserhorn AG (+2.48%) ge­handelt, beide Titel mit jeweils wenigen Abschlüssen. Die Meldung der Woche war, dass die Zur Rose Group AG (+2.13%) ihre Eigen­kapitalbasis mit CHF 30 Mio. stärken will. Nach der Veröffentlichung wurden die Titel mit 15 Abschlüssen rege gehandelt. Zu den Wochen­verlierern gehören die Rigibahnen AG mit 8 Abschlüssen (­11.76%). Nachdem die Papiere zu den Jahresgewinnern im Vorjahr gehörten, hat der „Hype“ momentan nachgelassen. Die Zürichsee Schiff­fahrtsgesellschaft (­10.49%) und die Zürichsee Fähre veröffentlich­ten erste Eckdaten für das vergangene Jahr. Diese sind bei der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft nicht ganz wie gewünscht ausgefallen. Auch die Papiere der AG für die Neue Zürcher Zeitung (­0.99%) generierten zwar 11 Abschlüsse, aber sie treten mit einer Handels­bandbreite von CHF 4‘925 auf CHF 5‘100 an Ort.

Im breiten Markt sind vor allem die Papiere der Generale Baulieu (+6.87%) aufgefallen. Im vergangenen Jahr wurde die Westschweizer Privatklinik immer wieder als Übernahmekandidat der AEVIS Victoria SA genannt. Ob diese Gerüchte wieder aufkeimen, bleibt offen. In ei­ner Transaktion wurden 10 Aktien à CHF 14’000.­umgesetzt.

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Unternehmensnachrichten
Die NZZ baut ihre Dienstleistungen im Content Marketing weiter aus. Dieser Bereich werde in Zukunft immer wie wichtiger, so die NZZ. (www.persoenlich.com)

Titus Meier, CEO der Betriebsgesellschaft Kongresshaus Zürich AG, rechnet nach dem Umbau mit einer Umsatzzunahme vom 12%­18%. (Quelle: moneycab.ch).

Der Büroartikel­-Hersteller Biella hat die bereits angekündigten Spar­massnahmen nun konkretisiert. Das Produktionswerk im englischen Hy­de und die Vertriebsorganisation in Österreich würden geschlossen, teilt die Gesellschaft am Donnerstag mit. Noch im ersten Quartal werde die lokale Fertigung in Grossbritannien auf das Hauptwerk im deutschen Peitz übertragen. Der österreichische Vertrieb von «Private Label»­Erzeugnissen erfolge künftig direkt über den EU­Vertrieb (Biella­Falken GmbH, Deutschland) und derjenige von Individualprodukten über die Schweiz. Insgesamt seien von den Restrukturierungen rund 40 Stellen betroffen, so das Unternehmen. Angesichts des allgemein rückläufigen Marktes für klassische Büroartikel hatte Biella bereits im Halbjahresbe­richt 2015 angekündigt, ihre europäischen Organisationstrukturen zu straffen. Es sei «unabdingbar, die Kostenstrukturen fortlaufend und kon­sequent zu optimieren», heisst es am Donnerstag. Gestartet sei im Januar unterdessen die neue Geschäftseinheit Biella Simply Find, mit der die Gesellschaft ihr Angebotsportfolio in die digitale Welt hinein erweitern will. Dabei geht es um die digitale Verwaltung von Dokumenten. (Quelle: AWP)

Die Clientis Bank Oberaargau erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen um 3.1% höheren Reingewinn von CHF 2.68 Mio. Die Bilanz­summe per Ende Jahr stieg um CHF 122.7 Mio (+10%) auf CHF 1.32 Mrd. Das Kreditgeschäft konnte um CHF 56.6 Mio (+5.8%) gesteigert werden. Die Kundengelder nahmen um CHF 55.6 Mio (+6,5%) und die Depotvermögen um 5.0 Mio (+1,6%) zu. Der Zinserfolg betrug CHF 14.3 Mio. was einer Zunahme von CHF 1.3 Mio. entspricht. Der Handelserfolg lag mit CHF 1.1 Mio. über dem Vorjahresniveau. Der Geschäftsaufwand konnte 2015 um rund 1% auf CHF 11.4 Mio gesenkt werden. Grund für den tieferen Sachaufwand seien hauptsächlich deutliche Einsparungen bei IT­Verarbeitungskosten gewesen. Die Cost/Income­Ratio erreichte 62.2% nach 66.7% im Vorjahr. Zur Dividendenausschüttung wurden keine Angaben gemacht. Letztes Jahr kamen die Aktionäre in den Ge­nuss einer steuerfreien Ausschüttung von CHF 6.10. (Quelle: AWP)

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Den detaillierten Kalender finden Sie auf www.zkb.ch/ekmux

Ausblick
Nach wie vor sind die Kursausschläge im ausserbörslichen Markt auf einem stabilen Niveau. In der angelaufenen Woche werden drei Gene­ralversammlungen abgehalten. Im Fokus dürfte die der CKW stehen. Die Nachrichtenlage ist weiterhin sehr dünn. (ZKB/mc/ps)

ZKB KMU Index

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