ZKB steigert Gewinn im ersten Halbjahr

Zürich – Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im ersten Semester 2025 mehr verdient. Ein schwächeres Zinsengeschäft konnte die Bank mit höheren Erträgen in anderen Bereichen mehr als kompensieren. Auch der Ausblick ist weiter positiv.
Der Geschäftserfolg, der als Mass für die operative Leistung gilt, legte um 2,9 Prozent auf 698 Millionen Franken zu. Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn in den Monaten Januar bis Juni um 11,1 Prozent auf 668 Millionen Franken, wie die ZKB am Freitag mitteilte.
Bedingt durch die tieferen Zinsen ging der Erfolg aus dem Zinsengeschäft um 36 Millionen Franken auf 822 Millionen zurück. Ausgleichen konnte die Bank dies durch höhere Erfolge in den Feldern Kommissionen- und Dienstleistungen (+21 Mio. Fr.) wie auch dem Handelsgeschäft (+56 Mio Fr.). Der gesamte Geschäftsertrag stieg schliesslich um 2,6 Prozent auf 1,60 Milliarden Franken.
Ausserordentlicher Erfolg von 62 Mio Franken
Zudem konnte die ZKB durch den Verkauf der Zürcher Kantonalbank Österreich an die Liechtensteinische Landesbank einen ausserordentlichen Erfolg von 62 Millionen Franken erzielen.
Bei den verwalteten Vermögen verbuchte die Bank seit Jahresbeginn ein Plus von 13,6 Milliarden auf 534,4 Milliarden Franken per Mitte Jahr. Dabei flossen der Bank Netto-Neugelder in Höhe von 7,4 Milliarden Franken zu. Die Reduktion um 3,2 Milliarden durch den Verkauf des Österreichgeschäfts konnte dabei mehr als kompensiert werden.
«Unsere operative Leistung ist insgesamt in allen Bereichen gestiegen und wir verzeichnen ein breit abgestütztes Wachstum in unseren Kernsegmenten, was sich im Geschäftsertrag widerspiegelt», lässt sich ZKB-Chef Urs Baumann in der Mitteilung zitieren. Mit Blick nach vorne erwartet er, dass die geopolitischen Rahmenbedingungen weiterhin volatil und unsicher bleiben. Gleichzeitig stimmte ihn das gute erste Halbjahr zuversichtlich, «wiederum ein sehr ansprechendes Jahresergebnis realisieren zu können.» (awp/mc/pg)