AC Milan an chinesische Investoren verkauft

Silvio Berlusconi
Silvio Berlusconi

Mailand – Für die AC Milan und Italiens Ex-Premierminister Silvio Berlusconi ist eine Ära zu Ende gegangen. Der Verkauf des italienischen Fussball-Traditionsclubs an chinesische Investoren ist perfekt, wie Berlusconis Familienholding Fininvest am Donnerstag mitteilte. Der Abschluss des Deals, der im August vergangenen Jahres angekündigt worden war, hatte sich mehrmals verschoben.

Der Verkauf an die Rossoneri Sport Investment Lux sei unter den im August vereinbarten Bedingungen abgeschlossen worden, heisst es in der Mitteilung. Der Wert des Vereins beträgt demnach geschätzte 740 Millionen Euro, die Schulden belaufen sich auf 220 Millionen Euro. Rossoneri ist eine Briefkastenfirma des Fondsverwalters Li Yonghong, einem 47jährigen Geschäftsmann, über den nur wenig bekannt ist. Rossoneri war einmal Teil von Sino-Europe Sports Investment Management Changxing, ist nun aber offiziell der alleinige Investorenfonds für die Übernahme.

Berlusconi hatte Milan 31 Jahre lang als Präsident geleitet. In dieser Zeit holte die AC 29 Titel, fünf davon in der Champions League respektive im ehemaligen Meistercup. Mit dem Verkauf sind nun beide grossen Mailänder Klubs in chinesischem Besitz. Inter Mailand gehört seit dem vergangenen Jahr dem Unternehmen Suning. (mc/pg)

AC Milan

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