AMD veräussert restliche Anteile an Globalfoundries

Rory Read

AMD-CEO Rory Read.

Milpitas – Der US-amerikanische Chiphersteller AMD hat seine restlichen Anteile an der Firma Globalfoundries veräussert. Damit sei jetzt die staatseigene Advanced Technology Investment Company (ATIC) aus Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) alleiniger Eigentümer von Globalfoundries, teilte das Unternehmen am Montag in Dresden mit.

AMD hielt zuletzt noch 8,6 Prozent an Globalfoundries, bleibe aber ein strategischer Kunde, hiess es: «Damit wird die langfristige Vision von Globalfoundries, ein unabhängiger Auftragsfertiger zu werden, Realität.» Das Unternehmen habe eine klare Vision, um führender Foundry-Partner für AMD und eines der besten Technologieunternehmen der Welt zu werden.

Investitionen von 3 Milliarden Dollar
Globalfoundries hatte im Januar bekanntgegeben, in diesem Jahr mehr als 3 Milliarden Dollar in den Ausbau der Standorte Dresden, New York und Singapur zu investieren. Zugleich wurde bekannt, dass die neueste 300-Millimeter-Fabrik – die Grössenordnung markiert den Durchmesser eines Wafers – im US-Bundesstaat New York die Pilotproduktion von Chips für IBM aufgenommen hat. (awp/mc/ps)

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