Amgen steigert Gewinn und Umsatz im ersten Quartal

Kevin Sharer

Amgen-CEO Kevin Sharer.

Thousand Oaks – Der weltgrösste Biotechkonzern Amgen startet besser als erwartet ins neue Geschäftsjahr. Der Gewinn erreichte je Aktie bereinigt 1,34 US-Dollar, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA mit. Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit 1,29 Dollar gerechnet.

Beim Umsatz konnte sich Amgen um drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3,71 Milliarden Dollar im ersten Quartal steigern. Auch der Umsatz lag leicht über den Erwartungen der Experten. Der Umsatz soll von 15,1 bis 15,5 Milliarden Dollar in diesem Jahr bis zum Jahr 2015 auf 16 bis 18 Milliarden US-Dollar wachsen. Der Überschuss soll dann 6 bis 7 Milliarden Dollar erreichen, das Ergebnis je Aktie schätzt Amgen auf 7,25 bis 8,60 Dollar. In diesem Jahr werden erst 5,00 bis 5,20 Dollar erwartet. Bei der Steigerung gehe es rein um das organische Wachstum, hiess es. Übernahmen seien noch nicht eingerechnet.

Gewinnmitnahmen
Analysten erwarten derzeit 5,14 Dollar je Anteilsschein. Dabei gehe Amgen weiter davon aus, dass die US-Gesundheitsreform sich mit 400 Millionen bis 500 Millionen Dollar negativ für das Unternehmen auswirken wird. Nachbörslich verloren die Amgen-Papiere 2,55 Prozent auf 54,75 Dollar. Händler sprachen auch von Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktien seit Ende Februar mehr als 11 Prozent zugelegt hatten.

Erstmalige Dividende
Amgen will seinen Aktionären für das laufende Jahr erstmals eine Dividende zahlen. Ein Fünftel des Nettogewinns solle dann an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, kündigte das US-Unternehmen am Donnerstag vor Analysten und Investoren in New York an. Umsatz und Gewinn will das Amgen in den kommenden Jahren aus eigener Kraft weiter steigern. Künftig möchte der Konzern auch in Schwellenländer und nach Japan expandieren. (awp/mc/upd/ss)

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