Axel Springer erwirbt das US-Wirtschaftsportal «Business Insider»

Mathias Döpfner

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE. (Foto: Axel Springer)

Berlin – Der deutsche Springer-Verlag übernimmt für 442 Mio Dollar das US-Wirtschaftsportal «Business Insider». Eine verbindliche Vereinbarung zum Erwerb von rund 88 Prozent der Anteile an dem Unternehmen wurde heute geschlossen.

Die Übernahme sei ein wesentlicher Baustein der Strategie von Axel Springer, seine digitale Reichweite weltweit zu steigern, sein journalistisches Portfolio im englischsprachigen Raum zu erweitern und mit innovativem digitalen Journalismus zu wachsen, teilt der Verlag mit.

Digitale Reichweite steigt auf 200 Mio Leser im Monat
Business Insider ist heute mit weltweit 76 Millionen Unique Visitors monatlich eines der führenden Wirtschaftsportale. Durch den Erwerb erhöht Axel Springer seine globale digitale Reichweite um zwei Drittel auf rund 200 Millionen Leser im Monat und steigt in den Kreis der sechs reichweitenstärksten Digital-Verlage der Welt auf.

Der Kaufpreis für den Anteil von 88 Prozent beträgt 343 Mio Dollar. Axel Springer ist bereits mit rund 9 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und hält nach dem Kauf rund 97 Prozent der Business Insider-Anteile. Bezos Expeditions, die persönliche Investmentfirma von Jeff Bezos, wird die weiteren Anteile halten. (mc/pg)

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