BP verkraftet niedrigen Ölpreis besser als erwartet

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(Foto: BP)

London – Der britische Ölkonzern BP hat im Auftaktquartal erneut den Ölpreisverfall zu spüren bekommen. Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten sank im Jahresvergleich von 3,2 Milliarden auf knapp 2,6 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Trotz des deutlichen Rückgangs übertraf BP aber die Schätzungen der Analysten.

Vor allem das Raffineriegeschäft half dabei, den niedrigen Ölpreis zu verdauen. Neben dem starken Preisrückgang machte BP auch die starke Abwertung des Rubel zu schaffen. Dies führte zu einem Gewinneinbruch beim Rosneft-Anteil. BP hält fast ein Fünftel am grössten russischen Ölproduzenten.

Im vergangenen Jahr war der Ölpreis für die Sorte Brent mehr als 40 Prozent zurückgegangen. Deshalb wappnet Unternehmenschef Bob Dudley derzeit sein Unternehmen für eine Zeit anhaltend niedriger Ölpreise. So sollen die Investitionen mit 20 Milliarden US-Dollar im laufenden Jahr geringer ausfallen als geplant. Zudem würden Förderprojekte verschoben und der Verkauf von Unternehmensteilen vorangetrieben. An der Dividende will Dudley hingegen nicht sparen. Für das erste Quartal sollen 10 Cent je Aktie an die Aktionäre gehen. (awp/mc/pg)

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