ExxonMobil verklagt US-Steuerbehörde auf 1,35 Milliarden Dollar

Rex Tillerson
Rex Tillerson, ehemaliger US-Aussenminister.

Dallas / Irving – Der Ölriese ExxonMobil fordert einen milliardenschweren Steuerbetrag von der US-Regierung zurück. Der Konzern reichte am Dienstag (Ortszeit) Klage beim Bezirksgericht in Dallas ein. Die Texaner werfen der Steuerbehörde IRS vor, in den Jahren 2006 bis 2009 mindestens 1,35 Milliarden Dollar (1,23 Mrd Euro) zu viel berechnet zu haben, weil bestimmte Steuernachlässe nicht anerkannt worden seien. Die Regierung hat nun 60 Tage Zeit, auf die Klage zu reagieren.

Das Verhältnis zwischen dem Ölkonzern und den US-Behörden ist ohnehin schon angespannt. Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman ermittelt, ob Exxon der Öffentlichkeit über Jahre hinweg gezielt wichtige Erkenntnisse zum Klimawandel verschwiegen hat. Laut US-Medien sollen er und die Börsenaufsicht SEC zudem die Bilanzierung von Exxons Ölreserven untersuchen, weil das Unternehmen trotz des starken Ölpreisverfalls keine Wertanpassungen vorgenommen hat. (awp/mc/ps)

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