Italien rutscht wie erwartet in eine Rezession

Mario Monti

Mario Monti, italienischer Ministerpräsident, Wirtschafts- und Finanzminister ad interim.

Rom – Die italienische Wirtschaft ist im vierten Quartal 2011 in eine Rezession abgerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent gesunken, teilte die italienische Statistikbehörde Istat am Montag nach endgültigen Zahlen mit. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Dies war von Ökonomen erwartet worden.

Bereits im dritten Quartal war die Wirtschaft um 0,2 Prozent geschrumpft. Ökonomen sprechen von einer Rezession, wenn die Wirtschaftsleistung eines Landes zwei Quartale in Folge rückläufig ist. Schon im zweiten und ersten Vierteljahr waren die Zuwächse mit 0,3 und 0,1 Prozent schwach ausgefallen. Im Jahresvergleich sank die Wirtschaftsleistung Italiens im vierten Quartal um 0,4 Prozent. In einer ersten Schätzung war noch ein etwas stärkerer Rückgang von 0,5 Prozent ermittelt worden. Ökonomen hatten zuvor mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet. Im dritten Quartal war sie noch um 0,4 Prozent im Jahresvergleich gewachsen. (awp/mc/ps)

Istat

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