Johnson & Johnson wächst wieder dank Medikamenten

Alex Gorsky
Johnson & Johnson-CEO Alex Gorsky. (Foto: J&J)

Johnson & Johnson-CEO Alex Gorsky. (Foto: J&J)

New Brunswick – Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) blickt nach einem guten Jahresauftakt optimistischer auf das Gesamtjahr. Der Umsatz solle auf bis zu 71,9 Milliarden Dollar steigen, kündigte der Konzern an. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird nun zwischen 6,53 und 6,68 (bisher 6,43 bis 6,58) US-Dollar erwartet. Der Aktienkurs legte im vorbörslichen US-Handel um rund eineinhalb Prozent zu.

Im ersten Quartal fand Johnson & Johnson dank eines starken Medikamentengeschäfts in die Wachstumsspur zurück. Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum trotz der Belastungen durch den starken US-Dollar um 0,6 Prozent auf 17,48 Milliarden Dollar (15,47 Mrd Euro). Das war in etwa so viel wie von Analysten im Durchschnitt erwartet.

Rückenwind lieferten dabei neue und etablierte Produkte wie das Krebsmedikament Imbruvica, der Blutverdünner Xarelto und das Arthritis-Mittel Remicade. Dennoch fiel der Überschuss wegen höherer Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sowie Restrukturierungskosten um 0,6 Prozent auf 4,29 Milliarden Dollar. Ohne Sondereffekte legte der Gewinn hingegen zu und zwar stärker als von Analysten erwartet. (awp/mc/pg)

Johnson & Johnson

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