Kraft Foods federt Rohstoffkosten ab

Irene Rosenfeld

Kraft-CEO Irene Rosenfeld.

Northfield – Der US-Lebensmittelkonzern Kraft Foods hat im vierten Quartal mehr Umsatz und Gewinn gemacht. Dank Preiserhöhungen und neuer Produkte hätten die gestiegenen Rohstoffpreise abgefangen werden können, teilte der Konzern am Dienstag in Northfield mit. Auch Währungseffekte hätten sich günstig ausgewirkt. Der Umsatz stieg in den letzten drei Monaten des Jahres 2011 um 6,6 Prozent auf 14,7 Milliarden Dollar. Der Überschuss legte um mehr als die Hälfte auf 830 Millionen Dollar zu.

Auf Gesamtjahressicht verbuchte Kraft hingegen einen Gewinnrückgang. Der Konzern hatte im Vorjahr allerdings auch einen Sondererlös durch den Verkauf seines nordamerikanischen Pizzageschäfts verbucht.

Trennung des nationalen und des internationalen Geschäfts
Das Unternehmen steht derzeit vor seiner Aufspaltung. Bis Ende dieses Jahres sollen zwei selbstständige Gesellschaften entstehen. Das nordamerikanische Lebensmittel-Geschäft wird nach der Loslösung auf einen Jahresumsatz von etwa 17 Milliarden Dollar kommen, das internationale Geschäft auf 36 Milliarden Dollar. Die Trennung wird im laufenden Jahr aber auch mit Kosten in Milliardenhöhe zu Buche schlagen. Zu Kraft gehören Philadelphia-Frischkäse, Milka-Schokolade oder Jacobs-Kaffee. (awp/mc/pg)

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