Lanxess bleibt trotz Krise auf Wachstumskurs

Axel Heitmann

Lanxess-Chef Axel Heitmann.

Düsseldorf – Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat der Schuldenkrise getrotzt und Umsatz und Gewinn 2011 kräftig gesteigert. Insbesondere die hohe Nachfrage der Autoindustrie nach Spezialkautschuk sorgte für einen Gewinnsprung auf 506 (Vorjahr: 379) Millionen Euro. Wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, kletterte der Umsatz um 23 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) sowie vor Sondereinflüssen erhöhte sich um ein Viertel auf 1,15 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen eine auf 0,85 (0,70) Euro je Aktie erhöhte Dividende erhalten. Der Konzern erfüllte die eignen Prognosen und übertraf bis auf den durch Sonderlasten gedrückten Gewinn die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten.

Ausblick zuversichtlich
Auch für das laufende Jahr zeigte sich Konzernchef Axel Heitmann laut Mitteilung zuversichtlich. Der Start in das neue Geschäftsjahr sei «vielversprechend», sagte Konzernchef Axel Heitmann. Das EBITDA vor Sondereinflüsse dürften sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr mit 322 Millionen Euro auf 330 bis 350 Millionen Euro erhöhen. «Wir bleiben weiter auf Wachstumskurs und sind auf gutem Weg, unser mittelfristiges Ergebnisziel von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2015 zu erreichen», sagte Heitmann. Das Kautschuk- und Kunststoffgeschäft dürfte sich insbesondere in Asien weiter erhöhen. (awp/mc/ps)

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