Mitt Romney holt sich Ohio und fünf weitere Staaten

Mitt Romney

Mitt Romney: Der Kampf geht weiter.

Washington – Mitt Romney ist der knappe Sieger des «Super Tuesday», an dem in zehn US-Bundesstaaten Vorwahlen der Republikaner zur Ermittlung ihres Präsidentschaftskandidaten stattgefunden haben. Im wichtigen Wechselwähler-Staat Ohio gelang Romney mit einem minimalen Vorsprung von einem Prozent der Stimmen der Sieg.

Erst am frühen Morgen war die Entscheidung in Ohio gefallen. Für Romney war es der fünfte Sieg nach Erfolgen in Idaho, Massachusetts, Vermont und Virginia. Später kam auch noch der Bundesstaat Alaska dazu. Sein grösster Kontrahent, Rick Santorum, bleibt Romney aber auf den Fersen. Der erzkonservative ehemalige Senator setzte sich in Oklahoma, Tennessee und North Dakota durch. Newt Gingreich gewann wie erwartet in seinem Heimatstaat Georgia.

Insgesamt ging es am Super Tuesday um über 400 Delegiertenstimmen, die rund 40 Prozent der auf dem Nominierungsparteitag Ende August benötigten Wahlmännerstimmen ausmachen. Um zum Kandidaten der Republikaner und Gegner von US-Präsident Obama gekürt zu werden, muss ein Bewerber mindestens 1144 Wahlmänner hinter sich bringen. Romney hat nach Auswertung des grössten Teils der Super-Tuesday-Ergebnisse 386 auf ihn verpflichtete Delegierte, Santorum 156, Gingrich 85 und der Kongressabgeordnete Ron Paul 40. (mc/pg)

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