Nach Brand: US-Flugaufsicht ordnet Notsender-Überprüfung beim Dreamliner an

Boeing 787 Dreamliner

Boeing 787 «Dreamliner» (United Airlines).

Washington / Seattle – Die US-Flugaufsicht hat nach einem Brand einer Boeing 787 in London die Überprüfung der Peilsender angeordnet. Die Abschaltung oder der Ausbau des von Honeywell produzierten Teils forderte die FAA im Gegensatz zur britischen Flugaufsicht am Freitag jedoch nicht.

Formell trifft die Empfehlung der US-Behörde nur United Airlines, da dies die einzige US-Fluggesellschaft ist, die den Dreamliner in der Flotte hat. Die anderen zwölf Betreiber des Flugzeugs würden über die Anweisung aber informiert, teilte die FAA mit. Sie gab keine Hinweise darauf, ob die sogenannte Notfunkbake von Honeywell auch in anderen Flugzeugtypen überprüft werden soll. Das Gerät dient in Notfällen zur Ortung des Flugzeugs.

Boeings Problemvogel monatelang am Boden
Vor einer Woche hatte es an Bord eines am Londoner Flughafen Heathrow parkierten Dreamliners von Ethiopian Airlines gebrannt. Die britische Aufsicht AAIB hatte bereits kurz danach erklärt, dass das Feuer wohl nicht auf die Lithium-Ionen-Akkus zurückgehe. Die Probleme mit den Batterien hatten zu einem monatelangen Flugverbot des Prestigefliegers 787 geführt. Die Ursache für den Brand ist weiter unklar. (awp/mc/ps)

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