Nike steigert Umsatz trotz Corona-Krise deutlich

John Donahoe
Nike-CEO John Donahoe. (Foto: Nike)

Beaverton – Der weltgrösste Sportartikelhersteller Nike hat im vergangenen Geschäftsquartal trotz erster Belastungen durch die Coronavirus-Krise deutlich mehr Umsatz gemacht. Die Erlöse kletterten in den drei Monaten bis Ende Februar im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar. Die Markterwartungen wurden damit bei Weitem übertroffen.

Der Geschäftsbericht bezieht sich auf einen Zeitraum, der die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus noch nicht richtig erfasst. Allerdings hatte Nike die Folgen in seinem wichtigsten Auslandsmarkt China, wo zeitweise über die Hälfte der Filiale geschlossen werden mussten, bereits erheblich zu spüren bekommen. Dies führte in der Region zu einem Umsatzrückgang um vier Prozent, das erste Minus nach 22 Quartalen mit zweistelligem Wachstum.

80 % der Filialen in China wieder geöffnet
Nikes Nettogewinn schrumpfte verglichen mit dem Vorjahreswert um 23 Prozent auf 847 Millionen Dollar. Neben den Einbussen in China waren hier aber vor allem einmalige Sonderkosten entscheidend. Trotz des deutlichen Gewinnrückgangs verdiente Nike wesentlich besser als von Analysten erwartet. Während der Konzern in China schon wieder 80 Prozent seiner Geschäfte geöffnet hat, sind seit Mitte März die meisten restlichen Filialen weltweit aufgrund des Virus geschlossen. (awp/mc/pg)

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