Norma Group macht Börsenpläne konkret

Norma Group Firmensitz in Maintal

Maintal – Der Industrieausrüster Norma Group kündigt seinen Börsengang im ersten Halbjahr 2011 nun offiziell an. Erwartet wird ein Bruttoemissionserlös von circa 150 Millionen Euro aus einer Kapitalerhöhung, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Notierung soll im regulierten Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse stattfinden. Mit dem Erlös aus der Kapitalerhöhung will Norma Schulden zurückzahlen sowie organisch und über Zukäufe wachsen. Nach dem Börsengang soll der Streubesitz bei 50 bis 60 Prozent liegen.

Vorstandschef Werner Deggim hatte bereits von einigen Tagen in einem Interview angekündigt, dass der Sprung aufs Parkett im zweiten Quartal, vielleicht sogar noch vor Ostern, gelingen soll. Das Unternehmen stellt unter anderem Befestigungsschellen und Verbindungselemente her und hat damit nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr einen Umsatz von 490 Millionen Euro erzielt. Norma vertriebt seine Produkte in mehr als 80 Ländern an rund 10.000 Kunden aus den verschiedensten Industrien.

Verkauf an Investor geprüft
Der Börsengang wird von der Commerzbank, der Deutschen Bank und Goldman Sachs begleitet. Parallel zum Schritt an die Börse war ein Verkauf des Unternehmens an einen neuen Investor geprüft worden. Entstanden ist die heutige Norma Group 2006, als die Beteiligungsgesellschaft 3i das Maintaler Familienunternehmen Rasmussen erwarb und mit dem schwedischen Konkurrenten ABA Group verschmolz. (awp/mc/ss)

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