Shell: Niedrigere Gaspreise und Produktionsstörungen belasten

Peter Voser

Shell-CEO Peter Voser.

London – Den Ölkonzern Shell haben im vierten Quartal niedrigere Gaspreise und niedrigere Raffineriemargen belastet. Das Nettoergebnis fiel im Abschlussquartal um vier Prozent auf 6,50 Milliarden Dollar, wie das britisch-niederländische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Auf vergleichbarer Kostenbasis ergab sich ein Plus von 13 Prozent.

Um Sonderposten bereinigt erzielte Shell einen Gewinn von 4,8 Milliarden Dollar (Vorjahr: 4,1), Analysten hatten jedoch ein höheres Ergebnis erwartet. Das vierte Quartal sei von einem starken Rückgang im Raffineriegeschäft und einem Rückgang der Erdgaspreise in Nordamerika geprägt gewesen, sagte Unternehmenschef Peter Voser.

Als Dividende will Shell wie im Vorjahreszeitraum 0,42 Dollar auszahlen. Im kommenden Quartal sollen es 0,43 Dollar sein, zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. (awp/mc/ps)

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