Sportwagenbauer Ferrari verkauft mehr Autos als vor der Krise

Sportwagenbauer Ferrari verkauft mehr Autos als vor der Krise
John Elkann, VR-Präsident und CEO ad interim Ferrari. (Bild: Ferrari)

Maranello – Der italienische Luxussportwagenbauer Ferrari hat im zweiten Quartal gut an der deutlich anziehenden Nachfrage verdient. Das Unternehmen lieferte fast doppelt so viele Autos aus wie im coronabedingt sehr schwachen Vorjahresquartal und der Umsatz stieg um 81 Prozent auf etwas mehr als eine Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Maranello mitteilte. Auch die stärkere Personalisierung von Autos sowie mehr ausgelieferte Motoren an die Stellantis-Marke Maserati und andere Formel-1-Teams trugen dazu bei. Umsatz und Auslieferungen lagen damit höher als im zweiten Quartal 2019 vor der Krise.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verdreifachte sich auf 386 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen der Experten. Allerdings rutschte die Aktie in Mailand zunächst ab. Jefferies-Analyst Philippe Houchois schrieb in einer ersten Einschätzung zu den Zahlen, dass der Ausblick lediglich bestätigt wurde, nachdem schon ein Erreichen des oberen Endes im Raum gestanden hatte.

Verwaltungsratschef John Elkann aus der Eigentümerfamilie Agnelli, der aktuell übergangsweise auch als Vorstandschef amtiert, erhöhte bei der Prognose lediglich die Erwartungen an den freien Finanzmittelzufluss in diesem Jahr etwas. Am 1. September übernimmt STMicro-Manager Benedetto Vigna die Geschäfte. Unter dem Strich verdienten die Italiener 206 Millionen Euro nach lediglich 9 Millionen Euro vor einem Jahr. (awp/mc/ps)

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