Starbucks breitet sich unaufhaltsam aus

Howard Schultz

Strotzt vor Optimimus: Starbucks-CEO Howard Schultz.

Seattle – Die US-Kaffeehauskette Starbucks legt weiterhin kräftig zu. Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz auch dank vieler neuer Läden um 15 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. Alleine von Januar bis März kamen 176 Filialen hinzu, darunter der erste Ableger in Norwegen. Das rechnete sich letztlich: Der Gewinn stieg um 19 Prozent auf unter dem Strich 310 Millionen Dollar.

Angesichts des guten Laufs kündigte Finanzchef Troy Alstead an, mehr neue Filialen als geplant eröffnen zu wollen. Statt 800 sollen es nun 1.000 in diesem Jahr werden. «Ich könnte nicht begeisterter oder optimistischer sein über die Zukunft unseres Unternehmens», erklärte Firmenchef Howard Schultz.

Wirtschaftskrise hinterlässt aber trotzdem Spuren
Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: In der Region Europa, Naher Osten, Russland und Afrika schwächelt Starbucks seit einiger Zeit. Die Kunden in den von der Wirtschaftskrise gebeutelten Ländern überlegen es sich zweimal, ob sie einen teuren Kaffee bei dem US-Konzern trinken. Starbucks rutschte in der Region operativ sogar in die roten Zahlen mit 6 Millionen Dollar.

Neben der Krise schlugen auch hohe Investitionen negativ zu Buche. Dennoch hält Starbucks an seinem Plan fest, in Europa und Umgebung 100 neue Läden zu eröffnen in diesem Jahr. Der Konzern hofft, dass die Region aufs Gesamtjahr gesehen doch noch Gewinn abwirft. Der Aktienkurs fiel nachbörslich um 5 Prozent. (awp/mc/pg)

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