Trump und Clinton gewinnen wichtige Vorwahl in New York

Donald Trump - Hillary Clinton
US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Hillary Clinton.

Donald Trump und Hillary Clinton sind ihrer Nominierung einen Schritt näher gekommen.

New York – Donald Trump bei den Republikanern und Hillary Clinton bei den Demokraten heissen die grossen Sieger bei den Vorwahlen im Bundesstaat New York. In New York waren besonders viele Delegierte zu holen, die bei den Parteitagen im Sommer die offiziellen Kandidaten küren: 95 Wahlmänner und Wahlfrauen bei den Republikanern und 247 bei den Demokraten.

Trump siegte in seinem Heimstaat mit gewaltigem Vorsprung: 60,5 Prozent holte der Anwärter der Republikaner. Der texanische Senator Ted Cruz war in New York chancenlos und landete noch hinter John Kasich auf dem dritten Platz. In seiner Siegesrede im «heimischen» Trump Tower verwies Trump denn auch auf seinen schärfsten Konkurrenten. Cruz habe jetzt mathematisch keine Chance mehr, ausreichend Delegierte zu sammeln, um ihm die Nominierung streitig zu machen.

Nach einer aktuellen Zählung hat Trump nach der Wahl in New York nun mindestens 844 Delegierte auf dem Konto, Cruz 543 und Ohios Gouverneur John Kasich 147. Für die Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten sind 1237 nötig.

Clinton auf der Zielgeraden
Bei den Demokraten baute Hillary Clinton – die ehemalige Senatorin von New York – ihren Vorsprung auf Bernie Sanders weiter aus. Befragungen der Wähler hatten eigentlich einen engen Ausgang prognostiziert, am Ende setzte sich Clinton dann mit 57,9 Prozent aber klar durch. Getrübt wurde das Ergebnis einmal mehr durch die Tatsache, dass Clinton die jüngeren Wähler nicht erreicht. Mehr als zwei Drittel der unter 30-Jährigen stimmten für Sanders. Clinton hat bislang 1911 Delegierte gesammelt, Sanders 1229. Für die Nominierung sind 2383 Delegiertenstimmen notwendig. (mc/pg)

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