US-Pharmakonzern Merck übernimmt Antibiotika-Hersteller Cubist

Kenneth C. Frazier

Merck -CEO Kenneth Frazier.

Whithouse Station – Erneuter Milliarden-Deal im US-Pharmamarkt: Merck & Co will den kleineren Pharmahersteller Cubist Pharmaceuticals übernehmen. Merck werde je Aktie 102 US-Dollar (83,20 Euro) in bar bezahlen, teilte der Pharmariese am Montag mit. Beide Unternehmen hätten sich darauf verständigt.

Im Vergleich zum Schlusskurs von Freitag zahlt Merck damit einen Aufpreis von 37 Prozent. Inklusive der Schulden wird Cubist mit rund 9,5 Milliarden Dollar bewertet. Die Übernahme soll im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein. Merck rechnet damit, dass sich durch den Zukauf der Umsatz im kommenden Jahr um mehr als eine Milliarde Dollar erhöhen wird.

Neue Medikamente gegen bakterielle Infektionen
Cubist hatte für den Rest des Jahrzehnts vier neue Medikamente gegen bakterielle Infektionen angekündigt. Dabei geht es um Bakterien, die gegen andere Arzneimittel resistent geworden sind. Merck-Chef Ken Frazier hatte die Übernahme von kleineren und mittleren Unternehmen in Aussicht gestellt, um die eigene Produktpalette zu ergänzen. (awp/mc/ps)

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