Konsumklima Uni Michigan hellt sich deutlich auf

Konjunktur USA

Michigan – In den USA hat sich das Konsumklima der Universität Michigan im Februar deutlich aufgehellt. Der entsprechende Index sei von 74,2 Punkten im Vormonat auf 77,5 Punkte gestiegen, teilte die Universität am Freitag mit. Damit wurde der vorläufige Wert von 75,1 Punkten deutlich nach oben revidiert. Volkswirte hatten zwar mit einer Aufwärtskorrektur gerechnet, allerdings nur auf 75,4 Punkte.

Der Index der Universität Michigan gilt als Stimmungsbarometer für das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Der private Konsum wird wegen der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise derzeit besonders stark beachtet. In den vergangenen Jahren war der Konsum die wichtigste Konjunkturstütze der weltweit grössten Volkswirtschaft.

US-Wirtschaft wächst schwächer als erwartet
Die US-Wirtschaft ist im vierten Quartal 2010 schwächer als erwartet gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei auf das Jahr hochgerechnet um 2,8 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington in einer zweiten Schätzung mit.

Damit wurde die Erstschätzung um 0,4 Punkte nach unten korrigiert. Volkswirte hatten indes mit einem Wachstum von 3,3 Prozent gerechnet. Insgesamt ist das Wachstum zum Jahresende etwas stärker als im dritten Quartal ausgefallen, als die Rate bei 2,6 Prozent lag. Im Gesamtjahr 2010 wuchs die US-Wirtschaft den Angaben zufolge um 2,8 Prozent. Hier wurden vorläufige Daten um 0,1 Punkte nach unten korrigiert. (awp/mc/upd/ss)

US-Handelsministerium

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