Veolia hält Gewinn 2010 stabil

Antoine Frérot

Antoine Frérot, CEO Veolia.

Paris – Der französische Wasser-, Müll- und Transportkonzern Veolia hat das vergangene Jahr wie von Analysten erwartet mit einem kleinem Umsatzplus und einem stabilen Gewinn abgeschlossen. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 1,21 Euro erhalten, teilte der Konzern am Freitag in Paris mit.

Während das Unternehmen in seinem Recycling-Geschäft von höheren Rohstoffpreisen profitierte, die den Umsatz nach oben trieben, schmälerten in den anderen Sparten Verkäufe und auslaufende Grossprojekte das Erlöswachstum.

Sparprogramm
In der Zeit bis 2013 Jahr will der Konzern seinen um Zukäufe bereinigten operativen Gewinn in der Grössenordnung von vier bis acht Prozent jährlich steigern. Der Überschuss soll sich im laufenden Jahr verbessern, teilte Veolia mit ohne konkrete Zahlen zu nennen. Mit geringeren Kosten sollen im laufenden Jahr 250 Millionen Euro eingespart werden. Zudem will der Konzern seine Geschäftsverkäufe mit einem Volumen von mindestens 1,3 Milliarden Euro fortsetzen.

Umsatz klettert um 1,3% auf 34,8 Mrd Euro
Zwischen Januar und Dezember kletterte der Umsatz um 1,3 Prozent auf 34,8 Milliarden Euro. Der operative Gewinn stieg um 5,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich stagnierte der Gewinn bei 581 Millionen Euro. Gestiegene Finanzierungskosten und Sondereffekte im Vorjahr liessen den Überschuss verharren. (awp/mc/ps)

Veolia

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