VP Bank – Spotanalyse: Einkaufsmanager-Index in China steigt

Thomas Gitzel

Thomas Gitzel, Senior Economist (Emerging Markets) der VP Bank.

Vaduz – Die heutige Zahl bringt es an den Tag: Die chinesischen Wachstumsraten dürften sich nach Ansicht von Thomas Gitzel, Senior Economist der VP Bank, stabilisieren. Der Produktionssubindex stieg wieder in die Expansionszone und notiert bei 51,2 Punkten. Das Risiko eines neuerlichen Wachstumsrückgangs hat sich reduziert. Risiken verbleiben dennoch, wie die zwar gestiegene aber immer noch schwache Komponente für Neuaufträge zeigt. Vor allem der Rückgang der Beschäftigung könnte noch zu einer Bürde in den kommenden Monaten für die chinesische Volkswirtschaft werden.

Von offizieller Seite wurde in den vergangenen Tagen deshalb auf eine fortgesetzte Durststrecke hingewiesen. Sowohl die chinesische Notenbank als auch Premier Wen Jaibao machten auf die bislang noch fehlende Wiederbelebung aufmerksam. Das heute veröffentlichte Frühbarometer signalisiert eine Stabilisierung der Wachstumsraten auf den zuletzt gemessenen Niveaus. Eine Rückkehr zu BIP-Zuwächsen von über 8 Prozent gibt der Einkaufsmanagerindex allerdings nicht her. (VP Bank/mc/pg)

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