Wachstumsdrang reisst LinkedIn in die roten Zahlen

Jeff Weiner

LinkedIn-CEO Jeff Weiner.

Mountain View – LinkedIn nimmt für seinen Wachstumsdrang einen Verlust in Kauf. Im ersten Quartal verlor das Unternehmen aus dem Silicon Valley unter dem Strich gut 13 Millionen Dollar, wie es am Donnerstag mitteilte. LinkedIn hatte im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von annähernd 23 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Die Zahl der Mitglieder nahm von Ende Dezember bis Ende März von rund 277 Millionen auf mehr als 300 Millionen zu. LinkedIn hatte die Funktionen seiner Plattform erweitert und war auf den chinesischen Markt vorgestossen. Dadurch stiegen die Kosten schneller als die Einnahmen.

Umsatz um 46% auf 473 Mio Dollar erhöht
LinkedIn ist anders als Facebook auf Geschäftskontakte ausgerichtet. Sein Geld verdient das Unternehmen unter anderem mit Gebühren für Premium-Mitgliedschaften und der Personalsuche für Firmen. Der Umsatz schoss um 46 Prozent auf 473 Millionen Dollar in die Höhe. Mit dem Umsatzausblick auf das laufende zweite Quartal enttäuschte LinkedIn aber die Anleger. Die Aktie fiel nachbörslich um 3 Prozent. (awp/mc/ps)

 

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