Natalia Kavena, Inhaberin und VR-Präsidentin FineSkin Group AG, im Interview

Natalia Kavena
Natalia Kavena, Inhaberin und VR-Präsidentin FineSkin Group AG. (Foto: zvg)

von Patrick Gunti

Moneycab.com: Frau Kavena, FineSkin will Kunden und Kundinnen bei der Verwirklichung «ihrer höchst persönlichen Vorstellung von Schönheit und Individualismus» beraten und begleiten. Wie ist Ihre Vorstellung von Schönheit?

Natalia Kavena: Wahre Schönheit kommt von innen und aussen. Nur eine ausgeglichene, glückliche Person ist wirklich schön. Deshalb bieten wir mit unseren Instituten einen Ort der Ruhe und Entspannung, in welchen unsere Klientinnen und Klienten sowohl innerliche Zufriedenheit als auch Kraft schöpfen können und sich mittels modernsten Verfahren aus Wissenschaft und Technologie äusserlich nach ihren individuellen Vorstellungen verschönern können.

Mit welcher Ambition haben Sie vor drei Jahren FineSkin gegründet?

Mein Ziel war es, das führende Kosmetik-Institut in Zürich zu schaffen, welches sich durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und apparative/medizinische Kosmetik von anderen Kosmetikstudios abhebt.

Heute sind es bereits sieben Standorte in und um Zürich mit fast 40 Mitarbeitenden. Haben Sie Erfolg und Tempo der Expansion nicht überrascht?

Doch! Wir verdanken unser Wachstum unseren zufriedenen Klientinnen und Kunden und unseren unheimlich talentierten und professionellen Stars, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Da Qualität in allen Belangen unsere oberste Maxime ist, konnten wir rasch einen breiten und loyalen Kundenstamm aufbauen. Dank diesem Vertrauensvorschuss sind unsere Klientinnen und Klienten auch bereit «Neues» mit uns auszuprobieren.

«Da Qualität in allen Belangen unsere oberste Maxime ist, konnten wir rasch einen breiten und loyalen Kundenstamm aufbauen.»
Natalia Kavena, Inhaberin und VR-Präsidentin FineSkin Group AG

Auch FineSkin hat von der steigenden Nachfrage nach Schönheitsoperationen und kosmetischen Behandlungen während der Pandemie profitiert. Welche Erklärung haben Sie für diesen Boom?

Wir haben 2021 eine spannende Entwicklung erlebt. Zu Beginn der Pandemie waren unsere Klientinnen und Klienten verunsichert und jede verabschiedete Massnahme des Bundesrats hat zu einer Flut an Terminstornierungen geführt. Erst in der zweiten Hälfte der zweiten Welle waren aufgrund fehlender Freizeitalternativen unsere Entspannungs- und Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Dabei kam es zu einem regelrechten Boom.

FineSkin bietet eine grosse Auswahl an Behandlungen in den Bereichen ästhetischer Chirurgie, medizinischer Kosmetik und ästhetischer Dermatologie. Welche Behandlungen werden aktuell am stärksten nachgefragt?

Die meist frequentierten Behandlungen sind natürlich kosmetischer Natur. Hier gilt es insbesondere «Hydrafacial» zu erwähnen, welches im Rahmen eines SPAC erst vergangenen Mai an die Börse ging. Dicht gefolgt werden die kosmetischen Behandlungen von Unterspritzungen mit Botox und Hyaluron (ästhetische Dermatologie). An letzter Stelle aber durchaus sehr lukrativ sind operative Eingriffe aus der ästhetischen Chirurgie. Hierbei gehören Lidstraffungen, Fettabsaugungen und Brustvergrösserungen zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen.

«An letzter Stelle aber durchaus sehr lukrativ sind operative Eingriffe aus der ästhetischen Chirurgie.»

Ihr Institut arbeitet nach einem ganzheitlichen 360 Grad-Konzept. Was beinhaltet dieses?

Wir entwickeln mit unseren Klientinnen und Klienten gemeinsam einen höchst individuellen, zielorientierten Behandlungsplan. Dies beginnt mit einer Gesichtshautanalyse und einer 30-minütigen Anamnese. Auf dieser Basis wird mit der Klientin, dem Klienten, ein individueller Behandlungsplan für alle relevanten Hautprobleme entwickelt, welcher sowohl von unseren Kosmetikerinnen aber auch in Zusammenarbeit mit unseren Fachärzten umgesetzt werden kann.

Um nochmals auf die Eingangsfrage zurückzukommen: Die Vorstellung von Schönheit ist unterschiedlich. Immer stärker wird sie aber bestimmt durch Influencer, Instagram und Photoshop. Wie schätzen Sie diese Entwicklung ein?

Dies ist ein heikles Thema, welches mich als frisch gebackene Mutter bereits heute beschäftigt. (Zu) junge Mädchen und Frauen laufen aufgrund ihrer Vorbilder in den sozialen Medien Gefahr, manipulierte Bilder und Videos als Realität einzustufen. Im schlimmsten Falle kann dies zu einem Minderwertigkeitsgefühl führen.

«(Zu) junge Mädchen und Frauen laufen aufgrund ihrer Vorbilder in den sozialen Medien Gefahr, manipulierte Bilder und Videos als Realität einzustufen.»

Wo ziehen Sie bei FineSkin die Grenze und sagen Nein zu Wünschen von Kundinnen und Kunden?

Überall dort wo die Ergebnisse eines möglichen operativen Eingriffs nicht mit den Erwartungen unserer Klientinnen vereinbar oder aus medizinischer Sicht zweifelhaft sind. Wir mussten bereits einige Klientinnen abweisen, welche unrealistische Ziele verfolgt haben. Unser Ziel ist es, allen Wünschen und Vorstellungen gerecht zu werden.

Sie sind auf Instagram selbst sehr präsent und setzen sich an vielen Hot Spots dieser Welt gekonnt in Szene. 54’000 Abonnenten folgen Ihnen. Inwieweit ist das ein Abbild der privaten und Natalia Kavena und wie sehr als Influencerin auch Teil auch des Konzepts von FineSkin?

Im Zentrum unserer Aktivitäten bei FineSkin stehen erstklassische kosmetische und medizinische Behandlungen. Dankbarerweise war und bin ich in der Lage, die besten Behandlungen an einigen der schönsten Flecken dieser Erde zu erleben. Diese Erfahrungen helfen uns dabei, FineSkin Tag für Tag besser zu machen.

Sie sind eine sehr aktive Unternehmerin, Influencerin, viel auf Reisen, gleichzeitig auch Mutter und Familienmensch. Wie bringen Sie das alles unter einen Hut?

Wir haben das beste Team der Welt! Unsere Stars, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gehören zu den besten ihres Faches. Ich kann mich zu 100% auf mein Team verlassen. Mein Mann unterstützt mich ebenfalls bei FineSkin – weniger zuhause. (lacht)

Welche weiteren Pläne verfolgen Sie mit FineSkin? Wird man Institute bald auch in anderen Teilen des Landes antreffen?

Wir freuen uns bereits darauf im Januar das nächste Institut in Winterthur eröffnen zu können. Sollte die positive Entwicklung anhalten, werden wir bestimmt auch andere Schweizer Grossstädte angehen.

Frau Kavena, besten Dank für das Interview.

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