Finnova entwickelt Data Warehouse

Christoph Erb

Christoph Erb, Bereichsleiter Customer Care der Finnova AG.

Lenzburg – Das Management-Informationssystem (MIS) ist ein zentrales Element in der strategischen Führung einer Bank. Insbesondere die strukturierten Informationen zu Nettogeldfluss, Kosten und Rentabilität dienen als Basis für die Entscheidungsfindung und -umsetzung. Mit dem in Entwicklung befindlichen Data Warehouse verfolgt die Finnova AG einen innovativen Ansatz für eine aktuelle und bankenspezifische Darstellung der relevanten Informationen. Die neue Komponente umfasst eine standardisierte Basisfunktionalität, die von den Anwenderbanken bei Bedarf beliebig individualisiert und erweitert werden kann. Der Vorteil für die Finnova-Banken: tiefere Kosten, kleines Projektrisiko und schnelle Time-to-Market.

So unterschiedlich die Art und die Ausrichtung der Banken, so umfangreich und spezifisch auch die Anforderungen an die jeweiligen Reportings. Um den verschiedenen Ansprüchen konsequent Rechnung zu tragen, hat sich die Finnova AG für die Entwicklung eines Data Warehouse ausgesprochen. Neben den generellen DWH-Funktionalitäten umfasst das Data Warehouse für die Themen der Finnova Control® Module die gesamte Ladestrecke bis hin zu den entsprechenden Data Marts und Musterreports. Die Erweiterung auf zusätzliche Themenbereiche aus beliebigen Datenquellen ist vorbereitet. Das Reporting umfasst sowohl Standardreports als auch eine Drill-down-Funktionalität für detaillierte Analysen.

Zusammenarbeit mit starken Partnern
Mit seinem Data Warehouse verfolgt das Lenzburger Softwarehaus einen innovativen Ansatz: Dank der Konzeption ist die neue Komponente gleichzeitig multiplizierbar und bankspezifisch einsetzbar. Die Trennung zwischen standardisierten Bestandteilen und massgeschneiderten Erweiterungsmöglichkeiten gestattet es den Nutzern, auf Marktveränderungen zeitnah, zielgerichtet und effektiv zu reagieren. Das neue Data Warehouse der Finnova AG basiert auf der Technologie von Microsoft. Die Konzeption und die Realisierung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Firma Trivadis, welche die Best Practice einbringt (z.B. Implementierung mit biGenius). «Mit dem innovativen Data Warehouse profitieren unsere Kunden von massgeschneiderten und spezifisch aufbereiteten Informationen im Sinne eines umfassenden Management-Informationssystems», so Christoph Erb, Bereichsleiter Customer Care der Finnova AG, zu den Vorteilen. «Damit leisten wir auch einen zentralen Beitrag zur Stärkung des Schweizer Finanz- und Bankensystems.»

Über die Finnova  AG
Die 1974 gegründete Finnova AG ist die führende Schweizer Herstellerin von Bankensoftware. Das Lenzburger Softwarehaus beschäftigt rund 300 Mitarbeitende an verschiedenen Standorten. Ihre Standardlösung namens Finnova steht zurzeit bei rund 80 Universal- und 20 Privatbanken im In- und Ausland im Einsatz. Diese profitieren von der hohen Funktionalitätsbreite und -tiefe bei den im Branchenvergleich niedrigsten TCO. Die ausgeprägte Skalier- und Parametrierbarkeit von Finnova ermöglicht die effiziente Umsetzung von bankstrategischen Anforderungen sowie die kosten- und zeitgerechte Implementierung.

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