Lotus F1 Team nimmt mit EMC Kurs auf die WM 2015

Lotus F1

Lotus E20 (Saison 2013) mit Kimi Räikkönen. (Bild: Lotus)

Zürich – EMC und das Lotus F1 Team haben heute bekannt gegeben, dass sie eine Partnerschaft eingehen werden. Ziel ist es, die IT-Infrastruktur zu verbessern, um den Herausforderungen des neuen Formel 1 Regelwerkes gerecht zu werden. Mit den optimierten IT-Ressourcen will das Lotus F1 Team die technische Grundlage schaffen, die Weltmeisterschaft 2015 zu gewinnen.

Die neuen Regeln treten bereits 2014 in Kraft und stellen den grössten Umbruch in der Formel 1 seit der Einführung des Komposit-Monocoques dar. Ab Anfang nächsten Jahres müssen die Formel 1 Konstrukteure von nicht aufgeladenen V8-Motoren auf eine neue Generation von effizienteren, stärkeren V6-Hybridmotoren mit Turboaufladung umstellen. Ausserdem muss das neue Energy Recovery System (ERS) integriert werden. Diese Änderungen werden sich stark auf Design und Entwurf der Fahrzeuge auswirken, insbesondere auf Motorleistung, Aerodynamik und Treibstoffverbrauch.

Das Lotus F1 Team kam zu dem Entschluss, dass angesichts dieser Herausforderungen ein kompletter Umbau der IT-Infrastruktur notwendig sein würde – sowohl an den Rennstrecken als auch im Hauptquartier in Enstone, England. Die Partnerschaft mit EMC soll das Entwicklungsprogramm des Teams für den 2014er-Rennwagen beschleunigen. Hierzu wird Lotus F1 eine Reihe von Private-Cloud-Technologien einführen. Damit lassen sich Daten agiler und kostengünstiger speichern, managen und schützen.

Die ab 2014 gültigen Regeln führen neben den Änderungen am Fahrzeugdesign auch dazu, dass jeder Wagen über rund 200 Sensoren verfügt, die pro Runde 25 Megabyte an Daten produzieren. In einer Sportart, in der Hundertstelsekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden, ist die effiziente und schnelle Analyse dieser Daten ein wettbewerbsentscheidender Faktor.

Modernisierte IT-Infrastruktur
Das Lotus F1 Team wird im Rahmen der Partnerschaft den VCE Vblock einsetzen. Er vereint die leistungsfähigsten Rechner-, Netzwerk- und Speichertechnologien von Cisco, EMC und VMware. Ein Vblock wird am Rechenzentrum in Enstone installiert und die CAD-Programme sowie die Unternehmenssoftwarelösung Microsoft Dynamics hosten.

EMC wird ausserdem seine objektbasierte Speicherplattform EMC Atmos zum Einsatz bringen. Hiermit werden die unstrukturierten Daten des Lotus F1 Teams skalierbar gespeichert, archiviert und bereitgestellt. EMC Data Domain zur Deduplizierung von Daten wird für beschleunigte Backups eingesetzt und ermöglicht die schnelle Wiederherstellung der Datenbestände. Die EMC Cloud Tiering Appliance sorgt für die verlässliche Zuordnung der CAD-Daten zu den korrekten Speicherebenen, bevor sie in der Cloud abgelegt werden. Hierdurch kann Lotus F1 wertvollen Speicherplatz auf den obersten Speicherebenen einsparen und dadurch die Betriebskosten senken sowie Backup-Anforderungen zurückschrauben.

Das Lotus F1 Team wird auch die Unternehmenslösung EMC Syncplicity „Sync and Share“ sowie die Documentum Information Rights Management (IRM) Technologie nutzen. Dies dient dem sicheren Austausch von CAD-Daten und der Zusammenarbeit zwischen dem Lotus F1 Team und seinen Partnern. Dokumente, Nachrichten und Anhänge werden so während der Übertragung, Speicherung und nach dem Empfang abgesichert. An den Rennstrecken wird zudem ein zweiter VCE Vblock installiert, der zusätzlich mit EMC VNX ausgestattet ist. Er wird für die virtuelle Desktop-Infrastruktur des Teams sowie die an der Rennstrecke eingesetzten Anwendungen genutzt.

Als Teil des Vier-Jahres-Deals wird EMC Zugriff auf die GENII Business Exchange Plattform des Lotus F1 Team erhalten. In diesem elitären Kreis sind die IT- und Technologiepartner des Lotus F1 Teams vertreten. Zusätzlich profitiert EMC von weltweiten Hospitality- und Incentive-Paketen.

Lotus: «Wir brauchen die besten verfügbaren IT-Ressourcen»
Patrick Louis, Chief Executive Officer, Zitat Lotus F1 Team, sagt: „In der Formel 1 von heute ist Technologie entscheidend, um ein Siegerauto zu produzieren. Wenn wir das in 2014 angehen – und uns letztlich dem Kampf um die Weltmeisterschaft stellen – brauchen wir die besten verfügbaren IT-Ressourcen. Deshalb haben wir uns für EMC entschieden. Das ist ein weiterer Schritt vorwärts für das Lotus F1 Team, die Art und Weise zu verändern, wie wir unsere IT-Services in Enstone und an den Rennstrecken rund um die Welt ausrollen. EMC wird unseren Weg in die Cloud beschleunigen, indem es konvergente Infrastrukturen und Cloud-fähige Technologien bereitstellt – und damit zu unserem Erfolg auf der Rennstrecke beiträgt. Das Lotus F1 Team ist bereits heute ein Titelanwärter und unser Ziel ist ganz klar: der Weltmeistertitel 2015. Wir brauchen starke Partner, um dieses Ziel zu erreichen, und EMC ist ein solcher Partner. EMC bietet uns die beste Hardware, Software, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Das werden Schlüsselfaktoren für unser Vorhaben, ein Siegerfahrzeug zu bauen und Weltmeister zu werden.“

Jeremy Burton, Executive Vice President Operations & Marketing EMC, ergänzt: „In der Saison 2014 werden wir eine Menge Regeländerungen sehen. Dies wird die Art und Weise revolutionieren, wie Formel 1 Autos entworfen und gebaut werden. Mit einem Schwerpunkt auf effizienterer Aerodynamik und einem um 35 Prozent reduzierten Treibstoffverbrauch ist die Herausforderung für den Technischen Leiter grösser als jemals zuvor. Wir freuen uns, jetzt zum Kreis der technischen Partner von Lotus F1 zu gehören. Wir werden eng mit dem Team zusammenarbeiten, um ein sicheres und effizientes Management der Design- und Entwicklungsdaten sowie der Rennstreckenanwendungen zu gewährleisten.“ (EMC/mc/ps)

http://youtu.be/igs-8OMHZGc

Kurzprofil EMC:
EMC unterstützt mit seinen Technologien und Lösungen Firmen dabei, den maximalen Nutzen aus ihrem Informationsbestand zu ziehen. Dabei hilft EMC Organisationen von der Entwicklung über den Aufbau bis hin zur Verwaltung von flexiblen, skalierbaren und sicheren Informationsinfrastrukturen – die zukünftig vollständig virtualisiert sein werden. EMC ist in der Schweiz in Zürich (Hauptsitz), Bern und Gland/VD vertreten. Weitere Informationen über EMC finden sich unter: www.emc2.ch.

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