Google Personal Search – good, evil or what?

Zürich – Ob Facebook oder Google, niemand erhält mehr das Deckungsgleiche Resultat wie ein anderer User. Martin Feuz, UX Experte und Gründer von bureau situatif untersucht für uns die Vor- und Nachteile von algorithmischem profiling beziehungsweise dessen Risiken.

Datum: 07.02.2012
Zeit: 17.30-20.00
Ort: Falcone Konferenzsaal, Birmensdorferstrasse 150, Zürich
Kosten: Für Mitglieder kostenlos, Gäste bezahlen Fr. 80.-, plus Konsumation

Abstract
Im Verlauf der Geschichte gab es bereits einige Versuche die Informationen der Welt zu organisieren, jeder davon mit seinem ganz eigenen Modell der Welt. Google’s Personalierung von Suchresultaten ist ein erneuter Versuch. 2004 hat Google damit begonnen. Die Personalisierung erfolgt u.a. basierend auf der Such- und Web-History eines Nutzers. Zu Beginn konnte der Nutzer die Wichtigkeit von Themen noch selbst einstellen. Seit 2007 ist diePersonalisierung komplett automatisiert und auch ‹Default»-feature beim Neuanmelden eines Nutzers bei Google. Gemäss Sep Kamvar und Marissa Mayer (Feb 2007) «personalization at first is subtle, but over time you’ll see it».

Leider weist Google auf den Suchresultatsseiten nicht darauf hin bzw. der Nutzer hat keine direkten Möglichkeiten zwischen einer personalisierten und nicht personalisierten Sicht zu wählen. Seit Dezember 2009 werden alle Suchresultate für alle Google Nutzer personalisiert. In diesem Talk präsentiere ich meine Forschung zu Google’s SuchresultatPersonalisierung. Zu Beginn wird die Digitale Methode und das Vorgehen erklärt, wie eine solche volatile «Engine» untersucht werden kann. Die Forschungsergebnisse demonstrieren dann die Mechanismen der Personalisierung und wie sich diese in Suchresultaten materialisieren. Der Talk endet mit einer Kontextualisierung der Vor- und Nachteile von solch algorithmischem profiling bei Suchresultaten, aber auch im Kontext weiterer alltäglichen digitalen Interaktionen.

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