Oracle erweitert die Möglichkeiten der Enterprise Manager Plattform

Larry Ellison
Oracle-Konzernchef Larry Ellison. (Foto: Oracle)

Santa Calara – Oracle hat kürzlich bekannt gegeben, dass es seine Kernmanagement-Plattform aktualisiert hat, um Funktionen bereitzustellen, welche die Verwaltung einer hybriden Cloud-Computing-Umgebung mit Millionen von Endpunkten erleichtern. Die neueste Version von Oracle Enterprise Manager (EM) 13c bietet neben grösserer Skalierbarkeit auch Unterstützung für dynamische Runbooks, automatisierte Workload-Analysen, Überwachungsvorlagen, Ereigniskomprimierung und andere Funktionen, die die Verwaltung von IT-Operations im grossen Stil erleichtern.

Oracle Enterprise Manager (EM) 13c Release 5 erweitert ausserdem die Reichweite der Management-Plattform weiter in den Bereich der paketierten Oracle-Anwendungen und der integrierten Hardware- und Software-Plattformen wie Oracle Exadata, Oracle Database Appliance (ODA), Zero Data Loss Recovery Appliance (ZDLRA) und Private Cloud Appliance (PCA). Darüber hinaus hat Oracle das in Oracle Enterprise EM enthaltene Compliance-Framework aktualisiert, um zusätzliche regulatorische Anforderungen zu unterstützen, und die Benutzeroberfläche für das bereitgestellte Flottenmanagement-Tool aufgefrischt.

Schliesslich fügt das Unternehmen ein Tool hinzu, das das Kopieren von in Oracle EM 13c gespeicherten Daten in den Oracle Cloud Infrastructure (OCI) Service erleichtert. Dieses Tool mit dem Namen OCI Bridge kopiert Daten in einen OCI-Objektspeicher, wo sie von OCI-Diensten wie Logging Analytics und Operations Insights abgerufen werden.

Bedarf an einer einzigen Management-Plattform wird immer deutlicher
Mughees Minhas, Vice President of Product Management for Enterprise and Cloud Manageability bei Oracle, sagt, dass mit der Weiterentwicklung des Hybrid Cloud Computing der Bedarf an einer einzigen Management-Plattform, die Infrastruktur, Datenbanken und Anwendungen umfasst, immer deutlicher wird.

Minhas sagte, dass Oracle EM 13c Teil einer grösseren Observability-Initiative ist, die Oracle auf den Weg gebracht hat, um mehr Kontext über disparate Dienste hinweg auf eine Art und Weise bereitzustellen, welche die Gesamtzahl der Tools reduziert, die ein IT-Team einsetzen und beherrschen muss. Diese Bemühungen ergänzen eine Reihe von Autonomous-Computing-Initiativen, die Oracle zuvor ins Leben gerufen hat und die Datenbankadministratoren (DBAs) davon entbinden, Aufgaben der Systemadministration auf niedrigerer Ebene, wie z. B. Performance-Tuning, zu erledigen. Generell plädiert Oracle für eine IT-Welt, in der Plattformen gemeinsam von Oracle und internen IT-Teams verwaltet werden, die sich auf übergeordnete Aufgaben konzentrieren.

Da die IT-Umgebungen immer diverser werden, ist es klar, dass die Verwaltung der IT immer komplexer wird. Die Frage, mit der sich IT-Teams auseinandersetzen müssen, ist, inwieweit sie Verwaltungsaufgaben automatisieren können, die heute die Grösse der IT-Umgebung limitieren, die ein bestimmtes IT-Team effektiv verwalten kann. DevOps-Teams automatisieren bereits seit Jahren Aufgaben der Anwendungsentwicklung und -bereitstellung. Diese Philosophie wird nun auf eine breitere Palette von IT-Betriebsaufgaben ausgeweitet, die von den Anbietern selbst automatisiert werden.

Jedes IT-Team muss letztlich selbst entscheiden, wie viele Automatisierungsplattformen es benötigt. In vielen Fällen kämpfen die IT-Teams nun damit, die verschiedenen Automatisierungsinseln, die sich innerhalb ihrer Organisation gebildet haben, zu vereinen. Unabhängig von der Herangehensweise sind jedoch Routineaufgaben, deren Erledigung früher Stunden, manchmal Tage in Anspruch nahm, nun nicht mehr erforderlich, was zumindest theoretisch mehr Zeit für die Konzentration auf komplexere Herausforderungen schaffen sollte, die von Tag zu Tag schwieriger werden. (Oracle/mc/ps)

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