SoftwareOne im dritten Quartal mit starkem Wachstum und bestätigten Zielen

Dieter Schlosser
Dieter Schlosser, CEO SoftwareOne AG. (Foto: zvg)

Stans – Der IT-Dienstleister SoftwareOne hat erstmals Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Dabei steigerte das Unternehmen den Bruttogewinn und legte in beiden Segmenten zu, besonders kräftig in Solutions & Services. Am Ausblick hält SoftwareOne fest und lanciert zusätzlich ein Aktienrückkaufprogramm.

Konkret stieg der Bruttogewinn währungsbereinigt um 17,0 Prozent auf 215,6 Millionen Franken, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch. Der adjustierte EBITDA kletterte um 30,5 Prozent auf 44,9 Millionen Franken, die Marge erreichte 20,8 Prozent nach 18,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Damit hat das Unternehmen insbesondere beim adj. EBITDA und der Marge die Analystenerwartungen übertroffen.

Mit Blick auf die Segmente stieg der Bruttogewinn im Bereich Software & Cloud um 11,0 Prozent auf 119,4 Millionen Franken. Solutions & Services legte mit plus 25,3 Prozent auf 96,2 Millionen Franken deutlicher zu. In allen Regionen habe es ein breites Wachstum gegeben, heisst es weiter. Besonders stark legte EMEA mit gut 20 Prozent zu.

Fortschritte bei Effizienz, Aktienrückkauf
Das Unternehmen zeigt sich auch sehr zufrieden mit den Fortschritten beim neuen Effizienzprogramm. Konkrete Einsparziele sollen mit den Jahreszahlen im März 2023 veröffentlicht werden.

Zudem kündigte SoftwareOne ein Aktienrückkaufprogramm an. Ab Anfang 2023 sollen über eine zweite Handelslinie Aktien in Wert von bis zu 70 Millionen Franken zurückgekauft werden. Künftigen Generalversammlungen soll dann eine Kapitalherabsetzung mit anschliessender Vernichtung der Aktien vorgeschlagen werden.

Am Ausblick hält SoftwareOne fest. Bereits zum Halbjahr peilte das Unternehmen für 2022 ein Wachstum des Bruttogewinns bei konstanten Wechselkursen im mittleren Zehnprozentbereich an. Die EBITDA-Marge soll über 25 Prozent liegen und auch die Dividendenausschüttungsquote von 30-50 Prozent des bereinigten Jahresgewinns wurde bestätigt. Auch die mittelfristigen Ziele in der gleichen Grössenordnung bleiben bestehen. (awp/mc/pg)


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