U-blox ist mit vollen Auftragsbüchern auf Erholungskurs

Thomas Seiler
Thomas Seiler, CEO u-blox. (Foto: u-blox)

Thalwil – Der Halbleiterhersteller U-blox spürt nach dem Corona-bedingten Einbruch des Vorjahres eine kräftige Erholung an den Absatzmärkten. Anlässlich des Investorentreffens vom Dienstag bestätigt das Unternehmen die bisher für 2021 gesetzten Ziele und plant die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen.

An der Halbjahrespublikation im August hatte U-blox seine Prognose fürs Gesamtjahr angepasst. Nun hält die Firma an den Vorgaben fest: Die Firma will beim Nettoumsatz bereinigt um 15 bis 19 Prozent wachsen, während beim EBITDA eine Marge von 16 bis 20 Prozent und beim EBIT von 6 bis 9 Prozent angepeilt wird, wie aus der Präsentation zum «Capital Markets Day 2021» hervorgeht.

Bereits im ersten Halbjahr verbuchte U-blox im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Umsatzanstieg um 11 Prozent auf 192,7 Millionen Franken, wobei insbesondere die Endmärkte im Bereich Automotive und Consumer stark dazu beigetrugen. Und nach dem Verlust in der Vorjahresperiode erzielte das Unternehmen wieder positive Ergebnisse.

Starke Auftragslage
Seit Ende 2020 habe die Nachfrage nach Produkten von U-blox stark angezogen und die Auftragsbücher seien voll. In der Präsentation spricht U-blox gar von rekordhohen Buchungen. Allerdings hinke die Umsatzentwicklung den Buchungen hinterher. Der Grund dafür sind die Lieferengpässe bei elektronischen Komponenten, die auch dem Zürcher Unternehmen die Arbeit erschweren.

Trotz der Probleme in den Lieferketten sieht das Management auch künftig gutes Wachstumspotenzial, ohne dazu aber für die kommenden Jahre eine konkrete Guidance abzugeben. In der zunehmend vernetzten Welt würden Lösungen und Produkte von U-blox gut nachgefragt. Um die gute Nachfrage decken zu können, setzt das Unternehmen auf organisches Wachstum, zugleich werde aber auch weiter nach möglichen Übernahmezielen Ausschau gehalten.

Die Aktionärinnen und Aktionären sollen derweil künftig wieder in den Genuss von Dividendenzahlungen kommen. Im laufenden Jahr gab es aufgrund der Verluste im Coronajahr 2020 keine Ausschüttung. (awp/mc/ps)

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