U-Blox und Softbank-Tochter bauen gemeinsame globale GNSS-Infrastruktur auf

Thomas Seiler
Thomas Seiler, CEO u-blox. (Foto: u-blox)

Thalwil – Der Chip- und Sensoren-Herstellers U-Blox geht mit dem Softwareriesen Softbank eine Kooperation ein. U-Blox und die Softbank-Tochter Ales Corp. wollen die Satellitennavigationsdiente (GNSS) gemeinsam weiterentwickeln, wie U-Blox am Montag schreibt. Dazu sei ein Memorandum of Unterstanding unterzeichnet worden.

Für die GNSS-Erweiterungsdienste wollen die Partner für die Märkte Japan, USA und Europa eine gemeinsame Infrastruktur aufbauen. Ales Corp. bietet heute in Japan den Dienst «Ichimill» an, der Ortungsdaten für die Automobilindustrie, die Industrie und auch für die Konsumentenmärkte generiere und liefere. U-Blox sei derweil mit dem GNSS-Dienst zur drahtlosen Kommunikation in Europa, den USA und anderen Märkten präsent.

Nebst dem Aufbau einer gemeinsamen, globalen GNSS-Infrastruktur und dem Bereitstellen von Daten wollen die Partner auch dazu kompatible Geräte zusammen entwickeln. Diese Zusammenarbeit werde U-Blox dabei helfen, künftig die Kunden mit global konsistenten GNSS-Erweiterungsdiensten zu beliefern, damit beispielsweise Autos in verschiedenen Märkten mit dieser Ausstattung verkauft werden können, heisst es weiter. (awp/mc/ps)

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