VMware stellt vFabric 5 vor

Tod Nielsen

Tod Nielsen, President Application Platform VMware.

Zürich – Durch die Kombination des Spring-Entwicklungsframeworks für Java mit der neuesten Generation der vFabric Application Services, bietet vFabric 5 die Anwendungsplattform zum Bauen, Aufsetzen und dem Betrieb moderner Applikationen. vFabric 5 führt zum ersten Mal ein flexibles Packaging- und Lizenzierungsmodell ein, das es Unternehmen erlaubt, Anwendungsinfrastruktur softwarebasiert auf virtuellen Maschinen anstatt physikalischen Hardware-CPUs zu kaufen.

Dabei werden nur die tatsächlich genutzten Lizenzen gezahlt. Dieses Modell beseitigt die Notwendigkeit, teure Software im Vorgriff auf Spitzenauslastungen zu kaufen und erlaubt Software-Lizenzen ausserhalb von Stosszeiten ruhen zu lassen. Das Modell von vFabric 5 lehnt sich eng an Cloud Computing-Modelle an, die Softwarekosten direkt in Beziehung zu der Nutzung und dem Mehrwert für das Unternehmen setzen.

Kosten für Software mit Umfang der Nutzung verknüpfen
„Cloud Computing verändert nicht nur, wie Unternehmen IT-Ressourcen nutzen, sondern auch, wie diese Ressourcen gekauft, lizenziert und geliefert werden“, sagt Tod Nielsen, President Application Platform VMware. „Während Technologien für Anwendungsinfrastruktur weiter voran getrieben wurden um die Bedürfnisse von Unternehmen zu erfüllen, sind die Geschäftsmodelle starr und veraltet geblieben. Mit der Einführung von VMware vFabric 5 will VMware die Kosten für Anwendungsinfrastruktur-Software mit dem Umfang an genutzter Software und dem Nutzen für das Unternehmen verknüpfen und so den Kunden helfen, sich weiter in Richtung Cloud zu bewegen.“

Optimiert für vSphere
vFabric 5 ist speziell dafür konstruiert, die Vorteile der Server-Architektur von VMware vSphere zu nutzen. Die neue Elastic Memory for Java (EM4J)-Fähigkeit von vFabric tc Server erlaubt durch die Nutzung von Speicherbündlung optimales Speicher-Management über Java-Anwendungen hinweg. In Kombination mit VMware vSphere ermöglicht dies eine grössere Dichte an Anwendungsservern für Java-Workloads auf vFabric. „Die Integration von Speicher-Management über die Infrastruktur und die Layer der Anwendungsplattform hinweg, ist signifikant. Durch die größere Dichte an Anwendungsservern sind Kunden in der Lage, eine höhere Effizienz zu erreichen“, sagt Maureen Fleming, Program Vice President bei IDC’s Business Process Management and Middleware Research. „Ein weiterer entscheidender Punkt für Unternehmen ist Kosteneffizienz. Die Modernisierung der Lizenzierung zu einer VM-Preiseinheit für virtualisierte und Cloud-fähige Anwendungsplattformen passt sich gut an die Bedürfnisse der Unternehmen an.“

Beste Plattform für Spring-Anwendungen
Mehr als drei Millionen Entwickler nutzen das Spring-Framework um Java-Anwendungen für Unternehmen zu entwickeln. Mit vFabric 5 können Anwender durch das neue Spring Insight Operations Einblick in die Leistung ihrer Spring-Anwendungen erhalten. Basierend auf der Spring Insight-Technologie, die heute von Spring-Entwicklern in Entwicklungsumgebungen genutzt wird, erweitert Spring Insight Operations die Fähigkeit auf Produktionsumgebungen und ermöglicht so eine bessere Zusammenarbeit zwischen Operations- und Entwicklungsteams.

vFabric 5 ist für Einfachheit gemacht
VMware vFabric 5 führt ein neues, flexibles Lizenzierungsmodell ein, um Kunden zu helfen, ihren Softwareverbrauch direkt mit den Kosten zu verbinden. Ggleichzeitig wird eine Anwendungsinfrastruktur implementiert, die enger mit Virtualisierungs- und Cloud-Konzepten verknüpft ist. Durch die Lizenzierung pro Virtueller Maschine (VM) anstatt pro CPU, erlaubt vFabric 5 Unternehmen unterschiedliche Komponenten von Anwendungsplattformen flexibel über verschiedene VMs im Rechenzentrum aufzusetzen. Das neue Modell ermöglicht Kunden nur für die Lizenzen zu zahlen, die in Gebrauch sind. Zudem können sie hoch und runter skalieren um sich an Spitzenauslastungen anzupassen. Trotzdem zahlen sie nur für ihren durchschnittlichen Verbrauch. Dieses Modell beseitigt den seit langem bestehenden Bedarf an Überversorgung der Anwendungsinfrastruktur um Spitzenauslastungen zu begegnen und gleichzeitig Kosten und ungenutzte Software zu minimieren. Jede lizenzierte vFabric VM kann jede Kombination von Software oder alle Produkte der vFabric 5-Produktfamilie betreiben und so Lizenzbeschränkungen beseitigen, die den Wechsel von traditioneller Anwendungsinfrastruktur zu virtuellen und Cloud-Umgebungen hemmen.

Inside vFabric 5
Die Haupt-Services von vFabric 5 sind:

  • vFabric tc Server mit Elastic Memory für Java, eine Enterprise-Version von Apache Tomcat 7, optimiert für Spring und VMware vSphere. Elastic Memory für Java verbessert das Speicher-Management für Java-Anwendungen in virtualisierten Umgebungen.
  • vFabric Gem Fire ist eine Speicher-orientierte Technologie zum Datenmangement, die die Elastizität und Leistung der Datenebene erhöht.
  • vFabric SQLFire führt eine standardisierte SQL-Schnittstelle für die GemFire-Technologien ein.
  • vFabric RabbitMQ ist die führende Open Source-Implementierung des Advanced Message Queuing Protocol und ermöglicht einen Cloud-fähigen Ansatz für das Messaging.
  • vFabric Web Server, die Unternehmens-Version des Apache Web Servers.
  • Spring Insight Operations erlaubt Einsicht in die Performance von Spring-Anwendungen über Entwicklungs- und Produktionsumgebungen.
  • vFabric Hyperic ermöglicht proaktives Leistungsmanagement von benutzerdefinierten Anwendungen durch transparente Einblicke in moderne Anwendungen, die in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen eingesetzt werden.

VMware vFabric 5 wird im Spätsommer 2011 verfügbar sein. Es wird in zwei Versionen angeboten: VMware vFabric Standard für 1200 US-Dollar pro VM und VMware vFabric Advanced für 1800 US-Dollar pro VM. (WVMWare/mc/ss)

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