Aktien Asien: Anleger trotz wachsender Risiken noch recht gelassen

Aktien Asien: Anleger trotz wachsender Risiken noch recht gelassen

Tokio / Hongkong / Shanghai – Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag erneut uneinheitlich tendiert, wobei sich die Veränderungen wie schon am Mittwoch in Grenzen hielten. Die US-Börsen hatten am Vortag ihre Konsolidierung fortgesetzt, ohne dass es zu grösserem Verkaufsdruck kam.

Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda sprach in einem Kommentar von einem anhaltenden Handel in einer Seitwärtsspanne. Angesichts der deutlichen Zunahme von Corona-Infektionen weltweit und der negativen Auswirkungen von verschärften Restriktionen auf den globalen Konsum zeigten sich die Börsen noch immer erstaunlich gelassen. Anscheinend seien für die Finanzmärkte nur der Lockdown ganzer Staaten, nicht jedoch ein teilweises Herunterfahren von Volkswirtschaften relevant.

Die australischen Beschäftigungsdaten wertete Halley unterdessen als Zeichen dafür, dass die Erholung der Wirtschaft nach dem Einbruch auslaufe. Es komme daher stark auf die Stützungsmassnahmen der Regierung an. Diese federten bislang den australischen Aktienmarkt ab, der leicht zulegte.

Der Tokioter Leitindex Nikkei 225 schloss 0,51 Prozent tiefer mit 23’507,23 Punkten. In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong verlor der Hang-Seng-Index zuletzt 1,24 Prozent auf 24’360,31 Punkte. Mit stabiler Tendenz bei 4806,25 Punkten präsentierte sich der chinesische Festlandsindex CSI 300 im späten Handel. (awp/mc/ps)

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