Aktien Asien: Erneute Verluste – Hilfsmassnahmen stabilisieren nicht

Aktien Asien: Erneute Verluste – Hilfsmassnahmen stabilisieren nicht

Tokio – An den asiatischen Aktienmärkten ist es am Mittwoch zu Verlusten gekommen. Die Stabilisierung am Vortag erwies sich damit als kurzlebig, was von der weiterhin hohen Verunsicherung im Zuge der Corona-Krise zeugte. Die Vorgaben der US-Börsen, die kräftig zugelegt hatten, verpufften schnell. Lediglich im frühen Handel hatten die asiatischen Börsen noch im Plus gelegen. Die Zahl der täglich erfassten Corona-Infektionen in Südkorea war weiter gestiegen.

Die Entwicklung zeigte einmal mehr die Schwierigkeit, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie einzupreisen. Die weitreichenden Hilfsmassnahmen, die weltweit und besonders in den USA beschlossen wurden, haben die Börsen bislang nicht beruhigt. Rein vom Umfang her erschienen die Schritte zwar eindrucksvoll, aber so lange die weitere Entwicklung der Epidemie nicht klar sei, bestehe die Gefahr weit höherer als bislang vermuteter Belastungen, merkte Marktanalyst Michael Hewson von CMC Markets an. Edgar Walk, Chefvolkswirt bei Metzler Asset Management, sprach in einer Studie sogar von der merklich gewachsenen «Sorge vor einer neuen Weltwirtschaftskrise.»

In Japan verlor der Leitindex Nikkei-225 1,68 Prozent auf 16 726,55 Punkte. Etwas stärkere Verluste gab es in China. Der CSI mit den 300 wichtigsten Aktien der Festlandbörsen büsste 1,98 Prozent auf 3636,26 Zähler ein. In Hongkong ging es für den Hang Seng zuletzt um 4,3 Prozent auf 22 264,28 Punkte nach unten. (awp/mc/pg)

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