Aktien Asien/Pazifik: Schwach – fallende US-Futures belasten

Nikkei
(Adobe Stock)

Tokio / Hongkong / Shanghai / Sydney – Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag nachgegeben. Druck kam von fallenden US-Futures nach dem Schluss des Hauptgeschäfts an der Wall Street.

Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda verwies auf den Einbruch der Snap-Aktie im nachbörslichen US-Handel. Das Unternehmen hatte gewarnt, dass wahrscheinlich die Ziele bei Umsatz und operativem Gewinn verfehlt würden. Die Aktie fiel darauf um über 30 Prozent. Das machte Erholungsbemühungen des Tech-Sektors erst einmal zunichte.

Technologielastige Börsen in Fernost tendierten daher auffallend schwach. So fiel der Hang Seng der Sonderverwaltungszone Hongkong zuletzt um 2,32 Prozent auf 19’994 Zähler. Auch Südkorea verzeichnete deutliche Verluste.

Die chinesischen Festlandsbörsen litten unterdessen unter den steigenden Corona-Zahlen im Land, die Sorgen vor weiteren Lockdowns mit entsprechend negativen Auswirkungen auf die Konjunktur anheizten. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland gab um mehr als zwei Prozent auf 3966 Punkte nach.

Japanische Aktien litten auch unter der nachlassenden Dynamik der Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Grund seien Störungen in den Lieferketten. Der japanische Nikkei-225 schloss 0,94 Prozent tiefer mit 26’748,14 Punkten.

In Australien habe sich das verarbeitende Gewerbe unterdessen so verhalten entwickelt wie seit vier Monaten nicht mehr, fügten die Marktstrategen der Deutschen Bank hinzu. Zwar lagen Einkaufsmanagerindizes im Mai weiterhin deutlich im expansiven Bereich, allerdings unter dem hohen Niveau des Vormonats. Der S&P/ASX 200 gab um 0,28 Prozent auf 7128,80 Punkten nach. (awp/mc/ps)

Aktueller Stand Nikkei-225 bei Google

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.