Aktien Asien/Pazifik: Überwiegend Verluste – Chinesische Börsen im Minus

Nikkei
(Adobe Stock)

Tokio – Nach den Gewinnen am Vortag ist den asiatischen Börsen am Freitag wieder die Luft ausgegangen. Die grösseren Handelsplätze verzeichneten zumeist leichte Abgaben. Auf Wochensicht hielten sich die Veränderungen in engen Grenzen. In Indien fand wegen eines Feiertages kein Handel statt.

Die Stärke des US-Marktes mit neuen Rekorden habe sich in Fernost nicht fortgesetzt, stellten die Marktstrategen der Deutschen Bank fest. Chinesische Aktien hätten unter neuen Hiobsbotschaften aus der Immobilienbranche gelitten. Hier habe die Handelsaussetzung des Immobilienentwicklers Kaisa Group Holdings wegen ausgebliebener Zahlungen und Liquiditätssorgen ein Schlaglicht auf die Krise des Sektors geworfen. Zudem habe die Corona-Ausbreitung in China gebremst.

Die Gewinne in Australien begründeten die Marktstrategen unterdessen mit den gesunkenen Anleiherenditen. Insgesamt herrschte im Vorfeld der US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag eine gewisse Zurückhaltung. «Wir rechnen mit einer positiven Überraschung beim Beschäftigungsaufbau und dem Rückgang der Arbeitslosenquote», hiess es von der LBBW. Sollte der Beschäftigungszuwachs bei über 500 000 liegen, könnte dies Sorgen vor zunehmender Inflation und einem strikteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank anheizen, warnte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss 0,61 Prozent leichter mit 29 611,57 Punkten. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland umfasst, sank um 0,54 Prozent auf 4842,35 Punkte. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong gab im späten Handel um 1,67 Prozent 24 802,82 Punkte nach, wobei die Abgaben der Immobilienwerte belasteten. In Sydney schloss der ASX 200 dagegen 0,39 Prozent fester mit 7456,94 Punkten. (awp/mc/pg)

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