Aktien Asien: Uneinheitlich – Japan im Minus; China und Hongkong im Plus

Nikkei
(Adobe Stock)

Tokio / Hongkong / Shanghai – Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch überwiegend zugelegt. Sie folgten damit den Vorgaben aus den USA. US-Technologiewerte waren am Dienstag vergleichsweise deutlich gestiegen. Sie hatten von sinkenden Renditen am US-Anleihemarkt nach Daten zur Inflation im März profitiert. Unter den grösseren Finanzplätzen scherte lediglich die japanische Börse aus.

Die Schwäche in Tokio führten die Strategen der Deutschen Bank um Jim Reid auf die langsame Corona-Impfkampagne in Japan zurück. Dies habe Sorgen vor negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche Erholung des Landes verstärkt. Dagegen hätten technologielastige asiatische Börsen wie Hongkong von der Stärke der US-Techwerte profitiert, merkte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda an.

Die stärker als erwartet gestiegene US-Inflation im März habe die Finanzmärkte nicht beunruhigt, so Halley. Dafür seien die Erwartungen nicht stark genug übertroffen worden. Die Inflationszahlen seien «nicht als Signal für eine Änderung der Fed-Politik gewertet» worden, hiess es von der LBBW.

In Tokio verlor der Leitindex Nikkei 225 0,44 Prozent auf 29’620,99 Punkte. Der CSI-300-Index mit den 300 grössten Unternehmen, die an Chinas Festlandsbörsen gelistet sind, legte dagegen zuletzt um 0,7& Prozent auf 4977 Punkte zu. Der Hongkonger Hang-Seng-Index gewann im späten Handel 1,28 Prozent auf 28’860 Punkte. Auch in Australien und Südkorea ging es nach oben. (awp/mc/ps)

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