Devisen: Dollar rutscht etwas ab
Zürich – Am Freitag ist im Tagesverlauf Bewegung in den Devisenhandel gekommen. Die Aussicht auf einen Durchbruch in den Verhandlungen über eine Befriedung des Nahost liess nicht nur die Ölpreise fallen, sondern setzte auch die US-Währung unter Druck. Diese war seit Beginn des Konflikts zusammen mit dem Ölpreis als sicherer Hafen gesucht.
Der US-Dollar schwächte sich am Vormittag deutlich ab und wird zurzeit bei 0,7951 Franken gehandelt. Am Donnerstag noch hatte der «Greenback» zu gleicher Stunde die Marke von 0,80 Franken kurz überschritten.
Auch der Euro notierte mit 1,1588 Dollar etwas höher als am frühen Morgen mit 1,1565. Das Euro/Franken-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9214 mehr oder weniger auf der Stelle.
Nächste Woche steht dann ein dichter Terminkalender für Notenbank-Entscheidungen an. Auf der Agenda stehen die Bank of Japan, die Reserve Bank of Australia, die US-Notenbank und die Bank of England. Die Schweizerische Nationalbank wird am Donnerstag aller Voraussicht nach die Füsse stillhalten. (awp/mc/pg)