EU-Ausblick: Schwach – Schuldenkrise weiter im Fokus

EU-Ausblick: Schwach – Schuldenkrise weiter im Fokus

Paris – Die europäischen Aktienmärkte dürften am Montag schwach starten. Nach den kräftigen Verlusten der Vorwoche dürften die Marktteilnehmer vorsichtig bleiben, hiess es. Im Fokus stehe nach wie vor die ungelöste Schuldenkrise in Europa. Der Future auf den EuroStoxx 50 deutet eine um 1,7 Prozent tiefere Eröffnung des Leitindex an. Am Freitag war der Leitindex der Eurozone noch mit einem Plus von 1,5 Prozent aus dem Handel gegangen, hatte allerdings auf Wochensicht mehr als sechs Prozent eingebüsst.

Den britischen FTSE 100 taxierte IG Markets am Montag mit 1,6 Prozent im Minus. Er hatte in der vergangenen Woche etwas mehr als fünf Prozent verloren. Die Vorgaben aus Übersee sind negativ.

Stratege Ben Potter von IG Markets rechnet weiterhin mit extremer Vorsicht der Marktteilnehmer. Er verwies auf immer wieder neue Schlagzeilen über Aktionen, um die offenbar zunehmend ausser Kontrolle geratende Schuldenkrise in Europa in den Griff zu bekommen. «Im Hinblick auf die aktuellen Fortschritte schenken wir diesen Berichten und Spekulationen keinerlei Glauben und warten lieber Taten ab.»

Unter den Einzelwerten könnten die Aktien der UBS in den Blick rücken, nachdem der Chef der Schweizer Grossbank, Oswald Grübel, inzwischen die Konsequenzen aus dem Zockerskandal gezogen hat und zurückgetreten ist. Zudem dürften die Bankenwerte allgemein wegen der weiterhin ungelösten Griechenland-Problematik Aufmerksamkeit auf sich ziehen. (awp/mc/ps)

Euronext

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