EU-Eröffnung: Im Minus – Finanzkrise flammt wieder auf

EU-Eröffnung: Im Minus – Finanzkrise flammt wieder auf

London – Angesichts der wieder aufgeflammten Finanzkrise sind die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gestartet. Portugals Regierungschef Jose Socrates war nach dem gescheiterten Sparpaket in dem hochverschuldeten Land nur wenige Stunden vor Beginn des EU-Gipfels in Brüssel zurückgetreten. Europas Schuldenprobleme seien damit wieder auf der Tagesordnung, hiess es am Markt.

Der EuroStoxx 50 gab wenige Minuten nach der Eröffnung um 0,18 Prozent auf 2.860,96 Punkte nach. Der Londoner FTSE 100 sank zunächst ebenfalls, drehte dann aber ins Plus. Zuletzt gewann er 0,06 Prozent auf 5.799,61 Punkte. In Paris notierte der Cac 40 bei 3.904,24 Punkten um 0,24 Prozent schwächer. In Lissabon verlor der PSI20-Index zum Handelsstart rund 1 Prozent, baute die Verluste danach aber wieder vollständig ab.

Finanztitel zählten zu den grössten Verlierern, nachdem die Ratingagentur Moody’s 30 spanische Bankenwerte abgestuft hatte. Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) sackten mit Minus 1,28 Prozent auf 8,835 Euro ans Ende im europäischen Leitindex. Banco Santander folgten dicht dahinter. Beide Werte wurden allerdings nicht herabgestuft. Bester Wert im Eurostoxx 50 waren die Papiere von BASF mit plus 1,65 Prozent auf 57,40 Euro. (awp/mc/ss)

Euronext

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