EU-Eröffnung: Wenig verändert

EU-Eröffnung: Wenig verändert

London – Die europäischen Börsen haben am Freitag angesichts gemischter Nachrichten ihre vortags unterbrochene Rally nicht fortsetzen können. Im frühen Handel verlor der EuroStoxx 50 0,08 Prozent auf 2.330,58 Punkte. In Paris schaffte der CAC 40 ein minimales Plus von 0,02 Prozent auf 3.187,73 Punkte, und der Londoner FTSE 100 rückte um 0,14 Prozent auf 5.410,99 Punkte vor.

Börsianern zufolge blicken die Anleger gespannt auf das anstehende Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G 20). Zudem hoffe der Markt auf gute Einzelhandelsumsätze und Daten zum Verbrauchervertrauen in den USA. Dies könnte den Sorgen über die europäische Schuldenkrise nach der Senkung der Kreditwürdigkeit Spaniens durch die Ratingagentur S&P entgegenwirken. Der Euro hatte sich davon indes recht unbeeindruckt gezeigt.

Derweil litten die Bankentitel unter der anhaltenden Diskussion um höhere Verluste aus Engagements in Griechenland und negativen Aussagen von Fitch, was den Sektorindex mit minus 1,30 Prozent ans Ende der europäischen Branchenübersicht rutschen liess. Als Schlusslicht im EuroStoxx 50 büssten BNP Paribas, die zusätzlich von einer Abstufung durch die Deutsche Bank belastet wurden, vier Prozent ein. In Zürich übernahmen UBS mit Verlusten von knapp zwei Prozent die rote Laterne.

Dagegen liess ein Umsatzsprung im dritten Quartal die Aktien des Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta um kräftige 3,89 Prozent auf 275,00 Franken steigen. Dass der Handy-Hersteller Sony Ericsson nach Verlusten im Gefolge der japanischen Erdbeben-Katastrophe keine roten Zahlen mehr schreibt, half auch Ericsson: Die Titel des Telekomausrüsters stiegen um 1,89 Prozent auf 69,95 schwedische Kronen. (awp/mc/ps)

Euronext

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