EU-Schluss: Verluste – Sorgen um Griechenland

EU-Schluss: Verluste – Sorgen um Griechenland

London – Aus Sorge vor einer Zuspitzung der Krise in Griechenland haben die wichtigsten europäischen Börsen am Donnerstag weiter nachgegeben. Die Ankündigung einer Kabinettsumbildung in Athen hatte Händlern zufolge die Anleger ebenso verunsichert wie die möglichen Folgen einer Staatspleite für die internationalen Finanzmärkte. In diesem Zusammenhang würden bereits Parallelen zur Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers gezogen, die als Auslöser der schlimmsten Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg gilt.

Positive Konjunkturnachrichten aus den USA aber dämmten das Minus in den verschiedenen Indizes teilweise deutlich ein. In den Vereinigten Staaten hatten zum Beispiel die Daten zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe etwas über den Erwartungen gelegen.

Der Leitindex EuroStoxx 50 schloss mit einem minimalen Minus von 0,03 Prozent auf 2.730,62 Punkte nahezu unverändert. Bei einem Tagestief von 2.692,95 Punkten aber hatte er zeitweise den niedrigsten Stand seit Anfang Dezember 2010 erreicht, nachdem der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou laut Regierungskreisen nicht wie geplant zu einem Sondertreffen mit der Führung der EU nach Brüssel reist. Der CAC 40 in Paris sank um 0,38 Prozent auf 3.792,31 Punkte. Der Londoner FTSE 100 gab um 0,76 Prozent nach auf 5.698,81 Punkte. (awp/mc/ss)

Euronext

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