EU-Schluss: Gewinne – Schwacher ZEW-Index bremst etwas

EU-Schluss: Gewinne – Schwacher ZEW-Index bremst etwas

Paris – Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag mit Aufschlägen geschlossen. Börsianern zufolge stützte die Stabilisierung der Entwicklung im Irak, wo das Vorrücken der Terrorgruppe Isis zuletzt gestoppt worden sei. Der enttäuschende deutsche ZEW-Index sorgte allerdings dafür, dass die wichtigsten Indizes ihre Höchststände aus dem frühen Handel nicht behaupten konnten. US-Konjunkturdaten hatten keinen nachhaltigen Einfluss auf die Kurse.

Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag mit Aufschlägen geschlossen. Börsianern zufolge stützte die Stabilisierung der Entwicklung im Irak, wo das Vorrücken der Terrorgruppe Isis zuletzt gestoppt worden sei. Der enttäuschende deutsche ZEW-Index sorgte allerdings dafür, dass die wichtigsten Indizes ihre Höchststände aus dem frühen Handel nicht behaupten konnten. US-Konjunkturdaten hatten keinen nachhaltigen Einfluss auf die Kurse.

Der EuroStoxx 50 gewann letztlich 0,43 Prozent auf 3’275,33 Punkte. Damit erholte sich der Leitindex der Eurozone etwas von der verhaltenen Entwicklung der vergangenen Tage. Für den Pariser Leitindex Cac 40 ging es um 0,58 Prozent auf 4’536,07 Punkte hoch, während der FTSE 100 in London um 0,18 Prozent auf 6’766,77 Punkte vorrückte.

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich überraschend erneut eingetrübt. Im Juni fielen sie zum Vormonat zum sechsten Mal in Folge und markierten den niedrigsten Stand seit Dezember 2012, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Die Beurteilung der aktuellen Lage verbesserte sich hingegen erneut und erreichte den höchsten Stand seit Juli 2011. „Zwar läuft die deutsche Konjunktur derzeit sehr gut, doch die Luft nach oben wird dünner“, kommentierte ZEW-Präsident Clemens Fuest die Daten.

Aus Branchensicht hatten Chemieaktien die Nase vorn: Im Stoxx Europe 600 stieg der Sektorindex um 0,56 Prozent. Der Index für die Autobauer und -zulieferer gewann 0,52 Prozent nach sechs schwächeren Handelstagen in Folge. Marktteilnehmer nannten die Zulassungszahlen des Branchenverbandes Acea als Antriebsfeder. Im Mai hatten die Neuzulassungen in der Europäischen Union den neunten Monat in Folge zugelegt.

Schlusslicht in der Übersicht war dagegen der Index für die Immobilienunternehmen mit minus 0,61 Prozent, nachdem der US-Wohnungsbau im vergangenen Monat einen Rückschlag erlitten hatte: Die Baubeginne und -genehmigungen enttäuschten die Erwartungen. Bei den Öl- und Gasunternehmen drückten die nach dem jüngsten Anstieg wieder sinkenden Ölpreise auf die Kurse: Der Sektorindex verlor 0,20 Prozent.

Damit erholte sich der Leitindex der Eurozone etwas von der verhaltenen Entwicklung der vergangenen Tage. Für den Pariser Leitindex Cac 40 ging es um 0,58 Prozent auf 4’536,07 Punkte hoch, während der FTSE 100 in London um 0,18 Prozent auf 6’766,77 Punkte vorrückte.

Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich überraschend erneut eingetrübt. Im Juni fielen sie zum Vormonat zum sechsten Mal in Folge und markierten den niedrigsten Stand seit Dezember 2012, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Bankvolkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Die Beurteilung der aktuellen Lage verbesserte sich hingegen erneut und erreichte den höchsten Stand seit Juli 2011. „Zwar läuft die deutsche Konjunktur derzeit sehr gut, doch die Luft nach oben wird dünner“, kommentierte ZEW-Präsident Clemens Fuest die Daten.

Aus Branchensicht hatten Chemieaktien die Nase vorn: Im Stoxx Europe 600 stieg der Sektorindex um 0,56 Prozent. Der Index für die Autobauer und -zulieferer gewann 0,52 Prozent nach sechs schwächeren Handelstagen in Folge. Marktteilnehmer nannten die Zulassungszahlen des Branchenverbandes Acea als Antriebsfeder. Im Mai hatten die Neuzulassungen in der Europäischen Union den neunten Monat in Folge zugelegt.

Schlusslicht in der Übersicht war dagegen der Index für die Immobilienunternehmen mit minus 0,61 Prozent, nachdem der US-Wohnungsbau im vergangenen Monat einen Rückschlag erlitten hatte: Die Baubeginne und -genehmigungen enttäuschten die Erwartungen. Bei den Öl- und Gasunternehmen drückten die nach dem jüngsten Anstieg wieder sinkenden Ölpreise auf die Kurse: Der Sektorindex verlor 0,20 Prozent. (awp/mc/pg)

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