Euro kaum erholt bei 1,41 Dollar

Euro, Eurokurs, Devisen

Frankfurt am Main – Der Euro hat sich am Donnerstag bis zum Mittag kaum von seinen jüngsten Kursverlusten erholen können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4115 Dollar und damit nur geringfügig weniger als am Morgen. Ein Dollar kostete zuletzt 0,7085 Euro. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag noch auf 1,4292 Dollar festgesetzt.

Seit Mittwochmorgen hat der Euro damit rund drei Cent an Wert verloren. Grund ist die starke Verunsicherung wegen der Griechenland-Krise, die sich zusehends zu einer politischen Krise ausweitet. Als Reaktion auf die heftigen Proteste in der Bevölkerung will Regierungschef Giorgos Papandreou sein Kabinett umbilden und am Wochenende im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Sollte Papandreous Regierung scheitern, wäre das ein erheblicher Rückschlag für das dringend benötigte zweite Rettungspaket, kommentierte die Commerzbank. (awp/mc/ss)

Europäische Zentralbank (EZB)

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