Euro steigt bis knapp unter 1,10 Dollar

Euro
(Foto: Nico Meier / pixelio.de)

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Frankfurt am Main – Der Euro hat zu Beginn der letzten Handelswoche des Jahres zugelegt. Am Montag stieg die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,0993 USD, rutschte aber bis am späten Nachmittag wieder auf 1,0976 USD ab. In der Nacht war der Euro noch bei 1,0946 USD gehandelt worden.

Zum Schweizer Franken konnte der Euro im Tagesverlauf ebenfalls zulegen. Am späten Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,0853 nach 1,0820 CHF am Morgen. Der US-Dollar hat zum Franken ebenfalls zugelegt und geht für 0,9889 nach 0,9863 CHF am Morgen um.

Die Geldpolitik in den USA bleibt ein wichtiger Faktor am Devisenmarkt. «Die Diskussion über den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Fed dürfte nach den durchwachsenen Konjunkturdaten vom vergangenen Mittwoch weiter gehen», sagte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Bisher gehen die meisten Fachleute von einem vergleichsweise langsamen Anstieg der Zinsen in den USA aus.

Aussagen von EZB-Direktor Yves Mersch konnten keine nennenswerten Impulse für den Handel am Devisenmarkt liefern. Demnach könnte die Notenbank im Kampf gegen die zu niedrige Inflation im Euroraum die Geldschleusen noch weiter öffnen. «Wir haben keineswegs unser ganzes Pulver verschossen», sagte Mersch dem Magazin «International Bankers Forum». «Wir können jederzeit nachlegen, sollte dies notwendig sein. Wir haben noch Munition und Feuerkraft.»

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,73535 (0,73420) GBP und 132,05 (131,83) JPY fest. Ein Kilogramm Gold kostete 30’490,00 EUR (vergangenen Mittwoch: 30’970,00). (awp/mc/pg)

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