Eurokurs unter 1,36 US-Dollar – Franken wieder etwas schwächer

Devisen

Frankfurt –  Der Eurokurs ist am Freitag unter Druck geraten und knapp unter die Marke von 1,36 US-Dollar gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3596 Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro noch bei 1,3632 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3594 (Mittwoch: 1,3515) Dollar festgesetzt.

Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach den Kursgewinnen in den vergangenen Tagen. Insbesondere der anhaltende Haushaltsstreit in den USA laste weiter auf der US-Währung. Ein Ende der Schliessung der US-Bundesbehörden ist nicht in Sicht.

Grösstes Risiko US-Schuldenobergrenze
Das grössere Risiko ist laut Händlern allerdings die US-Schuldenobergrenze. Sollte der Kongress das Schuldenlimit wegen des Streits nicht rechtzeitig erhöhen, könnte es zur grössten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg kommen, hiess es aus dem US-Finanzministerium in Washington. Wichtige Impulse von Konjunkturdaten sind wegen der Schliessung der US-Bundesbehörden nicht zu erwarten. Die eigentlich für den Nachmittag geplante Veröffentlichung des an den Finanzmärkten und von der US-Notenbank besonders stark beachteten US-Arbeitsmarktberichts wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Franken gegenüber wichtigsten Währungen schwächer
Der Schweizer Franken hat sich gegenüber den wichtigsten Währungen im Verlauf des Vormittags etwas abgeschwächt. Der USD kostet am Mittag mit 0,9025 CHF (Vormittag 0,8983) wieder mehr als 90 Rappen. Auch für den Euro muss mit 1,2270 CHF (1,2241) wieder mehr bezahlt werden als noch am Morgen. (awp/mc/cs)

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