Fed: Wachstumstempo lässt in acht Regionen nach

Konjunktur USA

Washington – Das Wachstumstempo in den USA hat im Juli laut US-Notenbank in mehreren Regionen nachgelassen. Insgesamt habe die Wirtschaftsaktivität aber weiter zugenommen, heisst es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht der Federal Reserve (Beige Book). In acht von zwölf Distrikten habe das Wirtschaftswachstum zuletzt an Fahrt verloren.

Dies sei der Fall gewesen in den sechs Regionen nahe der Atlantikküste sowie in den Regionen Minneapolis und Dallas. In den übrigen vier Distrikten habe die Wirtschaftsaktivität weiter zugenommen. Verbraucher hätten insgesamt wieder mehr ausgegeben, hiess es in dem Bericht. In den meisten Distrikten seien die Einzelhandelsumsätze ohne Kraftfahrzeuge leicht gestiegen. Gesunkene Benzinpreise hätten wohl viele zu Einkaufstouren animiert.

Wohnungsmarkt unverändert schwach
Auch der wichtige Industriesektor habe weiter zugelegt, in zwei Distrikten sogar deutlicher als zuvor. Auf kurze Sicht stimmten die Aussichten weiterhin optimistisch. Bei den Investitionsausgaben seien die Unternehmen aber etwas vorsichtiger. Den Wohnungsmarkt umschreibt die Notenbank als unverändert schwach, wenngleich sich die Bauaktivität bei Mietwohnungen seit Veröffentlichung des letzten Beige Books weiter verbessert habe. Die Bedingungen am Arbeitsmarkt blieben der Notenbank zufolge schwach, auch wenn in den meisten Distrikten mehr Personen eingestellt worden seien.

Kein Einfluss auf Wall Street
An den Finanzmärkten spielte der Konjunkturbericht keine Rolle. Der Bericht bezieht sich auf Daten bis zum 15. Juli. Jüngste US-Konjunkturdaten sind somit nicht eingeflossen. (awp/mc/ps)

US Federal Reserve

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