Handelsstreit belastet Chinas Währung stark

Handelsstreit belastet Chinas Währung stark
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Frankfurt – Die jüngste Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China hat die chinesische Währung stark belastet. Beim Handel mit der chinesischen Währung ausserhalb von Festlandchina („offshore“) wurden am Montagvormittag für einen US-Dollar etwas mehr als 6,9 Yuan gezahlt und damit so viel wie noch nie in diesem Jahr. Im Verlauf einer Woche hat der Offshore-Yuan etwa 2,5 Prozent an Wert verloren.

Der in Festlandchina gehandelte Yuan („onshore“) wurde am Morgen für knapp 6,9 Yuan gehandelt und damit so schwach wie zuletzt Anfang Januar. Zuvor hatte sich der Handelskonflikt der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt weiter verschärft. Der amerikanischen Handelsbeauftragte Robert Lighthizer war von US-Präsident Donald Trump angewiesen worden, Einfuhrzölle auf alle Ware aus China vorzubereiten.

Dagegen hatte sich der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, zuletzt eher beschwichtigend geäussert. Die nächste angedrohte Eskalationsstufe werde nicht allzu schnell folgen. „Das wird einige Zeit dauern“, sagte Kudlow am Sonntag dem Fernsehsender Fox News. „Es könnten ein paar Monate sein.“

Neben der Landeswährung gerieten auch die Kurse an Chinas Börse wieder unter Druck. Der Börsenindex CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandbörsen büsste zum Wochenauftakt einen Teil seines Kurssprungs vom Freitag wieder ein und fiel um fast zwei Prozent. In Hongkong ruhte der Handel wegen eines Feiertages.

Während der Yuan unter Druck geriet, profitierten die Währungen Japans und der Schweiz, die am Markt als sichere Anlegehäfen gefragt sind. Sowohl der japanische Yen als auch der Franken konnten am Morgen im Handel mit allen anderen wichtigen Währungen jeweils zulegen. Der Kurs des Euro hielt sich dagegen kaum verändert. (awp/mc/ps)

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